Istanbul 3D

30. August bis 25. Oktober 2009

Konstantinopel, 1913
Konstantinopel, 1913
Konstantinopel, 1913
Konstantinopel, 1913

Das alte Istanbul in 3D

Konstantinopel in stereoskopischen Fotografien aus dem Berliner Kaiserpanorama

Die Ausstellung präsentierte 100 handkolorierte stereoskopische Fotografien aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Zu sehen waren Stadtansichten, Alltagsszenen, offizielle Rituale und Truppenparaden, die dem Betrachter das Leben in der damaligen osmanischen Hauptstadt Konstantinopel vor Augen führten, außerdem Ausflugsorte auf den Prinzeninseln und am Bosporus. Der 3-D-Effekt und die Farbigkeit sorgten für eine eigenartige Präsenz und besondere Faszination. Angefertigt wurden diese Bilder für die so genannten „Kaiserpanoramen“ des Fotografen August Fuhrmann (in Berlin in der Friedrichstraße), die neben Bildberichten zum aktuellen einheimischen Geschehen Ausblicke in die „weite Welt“ eröffneten und als Vorläufer der Wochenschauen das damals wohl beliebteste Massenmedium waren.

Anlässlich des 20sten Jubiläums der Öffnet externen Link in neuem FensterPartnerschaft zwischen Berlin und Istanbul haben der Städtepartnerschaftsverein Kadıköy e.V. und das Bezirksmuseum Friedrichshain-Kreuzberg diese Bilder nun erstmals zu einer Ausstellung zusammengestellt. Texte erläuterten den zeitgeschichtlichen und fotografiegeschichtlichen Kontext.

Die Ausstellung umfasste über 100 handkolorierte stereoskopische Fotografien, davon 50 in einer permanenten 3D-Dia Schau auf Spezialleinwand. Für die Erzielung des 3D-Effektes erhielt das Publikum spezielle Brillen. 48 weitere Bilder wurden in Spezialbetrachtungsgeräten mit Okkularen präsentiert. 10 besonders schöne und aussagekräftige Fotografien waren als Rahmung der Ausstellung auf das Format 100x100cm vergrößert worden. Sechs weitere wurden in Einzelbildbetrachtern im Orginalformat mit 3D Effekt vorgeführt.

Ein Projekt des Städtepartnerschaftsvereins Kadıköy e.V und des Bezirksmuseums Friedrichshain-Kreuzberg in Kooperation mit dem Bezirksamt Kadıköy, gefördert durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.