Vor dem Fall der Mauer

13. August bis 9. November 2009

An der Ostseite der Mauer, BStU
Blick auf die Mauer von Osten
Demonstration mit Dieter Beilig in der Köpenicker Straße am 13. August 1962, BStU
Dieter Beilig führt eine Demonstration gegen die Mauer an, 1962
Westbesucher mit Passierschein überqueren die Oberbaumbrücke, Weihnachten 1963, Landesarchiv Berlin - Fotosammlung
Ältere Damen mit Passierschein überqueren die Oberbaumbrücke, 1963
Cover des Begleitprogramms

Vor dem Fall der Mauer

40 Jahre Leben mit der Teilung in Friedrichshain und Kreuzberg

Before the wall came down. An Exhibition

Fotoausstellung + Zeitzeugenwerkstatt + Themenpark + Filmreihe + Lesungen im KulturRaum Zwingli-Kirche

Manchmal sind sie schon vergessen, die 40 Jahre Teilung von 1949 bis 1989, vor und nach dem Mauerbau 1961, oder sie sind Jüngeren einfach unbekannt.

Das Projekt »Vor dem Fall der Mauer« präsentierte die Erlebnis- und Erfahrungsgeschichte der 40jährigen Teilung in Ost und West am Beispiel von Friedrichshain und Kreuzberg. Es wollte das Gedächtnis dieses von der Grenzlage geprägten und »zwischen den Welten« gelegenen, heute fusionierten Bezirkes bewahren. Es wollte den Zusammenhängen von Leben und Zeitgeschichte nachgehen, die Bedeutung des Mauerfalls vor 20 Jahren den nicht unmittelbar Beteiligten nahe bringen. Die Ausstellung konzentrierte sich auf das Alltagsleben im Grenzgebiet an der Spree, an der Oberbaumbrücke in Ost und West, in Kreuzberg und Friedrichshain.

Im Zentrum der Ausstellung standen bisher nie öffentlich gezeigte Fotos von DDR-Grenzsoldaten. Mit der Kamera hielten sie neben Fluchtversuchen, Provokationen und unwissentlichen Grenzverletzungen auch den Alltag an der Grenze fest. Weitere Ausstellungsteile handelten von Schmuggel und Grenzhandel bis 1961, von den Protesten gegen die Mauer ab 1961 und von den Opfern an der Spreegrenze: von Ost-Berliner Flüchtlingen, die bei dem Versuch, das Kreuzberger Ufer zu erreichen, getötet wurden, und von Kreuzberger Kindern, die ertranken, weil sie nicht rechtzeitig gerettet werden konnten.

Zeitzeugen aus Kreuzberg und Friedrichshain erinnerten sich in einer ergänzenden Veranstaltungsreihe an die Zeit des Kalten Krieges und der Teilung Berlins. Zusätzlich erzählte ein Film-Begleitprogramm Geschichten aus der Zeit von 1948 bis 1989.

Die Ausstellung und alle Veranstaltungen fanden statt im

KulturRaum Zwinglikirche, Rudolfstraße 14, 10245 Berlin-Friedrichshain,
5 Minuten vom S- und U-Bahnhof Warschauer Straße und Straßenbahn M10, Bus 347 Haltstelle Lehmbruckstraße

Ausstellung mittwochs bis sonntags von 15:00 bis 19:00 Uhr
Zeitzeugen-Werkstatt jeden Mittwoch ab 19:00 Uhr
Filmprogramm jeden Freitag ab 19:00 Uhr
Lesungen alle zwei Wochen sonntags ab 11:00 Uhr. Außer am 13. September 2009

Das ausführliche Veranstaltungsprogramm können Sie Leitet Herunterladen der Datei einhier als PDF (556 K) herunterladen.


Kontakt

KulturRaum Zwingli-Kirche e.V.
Rotherstr. 3, 10245 Berlin
Tel. 030/2900 5996
info@kulturraum-zwinglikirche.de
presse@kulturraum-zwinglikirche.de

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