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Das Friedrichshain-Kreuzberg Museum hat von November 2013 bis September 2015 eines der von der Senatsverwaltung aus Efre-Mitteln geförderten Projekte „Digitalisierung und IT-Anwendungen von Einrichtungen der Informationsversorgung“ realisiert. Es war eins von zehn Berliner Pilotprojekten.  Öffnet externen Link in neuem Fensterweitere Pilotprojekte 

Im Rahmen dieses Efre-Projektes konnten fünf Sammlungen des FHXB-Museums digitalisiert, beschrieben und zugänglich gemacht werden. Das Projekt trug den Namen DARCHIM. Die größte der Sammlungen zur Stadterneuerung und den sozialen Bewegungen der 1970er bis 1990er Jahren umfasst 3.200 Datensätze mit insgesamt basierend auf ca. 60.000 Digitalisaten.

Durch eine Schenkung der S.T.E.R.N. Gesellschaft für behutsame Stadterneuerung, wurde diese Sammlung durch ca. 10.000 Fotografien ergänzt, die nun zu einem großen Teil ebenfalls digitalisiert und, teilweise frei, zugänglich gemacht werden sollen. 

Die Sammlungen des FHXB Museums sind über die Internetplattformen Öffnet externen Link in neuem Fenstermuseum digital, Öffnet externen Link in neuem FensterDeutsche Digitale Bibliothek und Öffnet externen Link in neuem FensterEUROPEANA zugänglich.

 

Virtuelles Museum "Luhansk Art&Facts"

Am 24. November 2016 ging das virtuelle Museum „Luhansk Art&Facts“ online, ein Kooperationsprojekt der STAN art-group mit dem Goethe-Institut Kiew und dem Archiv des FHXB-Museums.

Es öffnet einen Weg in die derzeit von russischen Separatisten besetzte Stadt Luhansk im Donbass im Osten der Ukraine. Bis Ende 2013 dort lebende KünstlerInnen und AktivistInnen, die sich als STAN art-group organisiert hatten, sind jetzt IDPs (Internal Displaced Persons) in der Westukraine. Im IDP-Haus Kiew präsentierten sie vergangene Woche ihr Online-Museum mit Artefakten, Erinnerungen und Fotos, die das kulturelle Leben und den sozialen Aktivismus in Luhansk zwischen 2004 und 2013 dokumentieren: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.artluhansk.com.

Eine der beteiligten Künstlerinnen aus dem Donbass ist Anastasia Leluyk. Sie wurde in Luhansk geboren, wuchs dort auf und musste ihr Zuhause 2014 von einem Tag auf den anderen verlassen. Bis zu ihrer Flucht hielt sie ihren Alltag mit der Kamera fest. Was eher nebenbei geschah, ist heute eine wertvolle Erinnerung: die letzten Bilder aus Luhansk. Heute studiert Anastasia Kunst in Kiew. Dem FHXB-Museum schenkte sie vier auf Pappe aufgezogene Fotos ihres Wohnhauses in Luhansk. Auf der Rückseite der Fotos befinden sich Zahlen, die in der Addition immer die Summe 13 ergeben. 2013 war ihr letztes Jahr in Luhansk.

Beraten wurden die KünstlerInnen von Jana Braun, Mitarbeiterin des FHXB Museums, die in den vergangenen Jahren viele Erfahrungen mit Digitalisierungsprojekten und Onlinedatenbanken im Kontext von Migrationsgeschichte sammelte.

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Ansichten der Stadterneuerung - ONLINE!

Die Sammlung "Fotografien der Gesellschaft S.T.E.R.N zur Altbausanierung in Kreuzberg" ist jetzt online!
Sie umfasst etwa 8.000 Diapositive und eine Kartothek mit ungefähr 1.296 schwarz-weiß Aufnahmen.

Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.museum-digital.de

Die Mehrzahl der Aufnahmen entstand durch Mitarbeiter*innen der Bauausstellung Berlin bzw. der Gesellschaft S.T.E.R.N mbH. Die Namen der Fotograf*innen wurden weder auf den Dias, noch den dazu gehörenden Datenblättern vermerkt. Die Diarahmen wurden lediglich mit dem  Stempel „IBA-Bildstelle“ versehen. In diesen Fällen lag das Copyright bei der Bauausstellung Berlin/ S.T.E.R.N GmbH. Eine kleinere Anzahl von Fotos wurde von damals beauftragten freien Fotograf*innen aufgenommen. Die Rechte an diesen Fotos lagen weiterhin bei den Urheber*innen. Sie wurden vor der Onlinestellung kontaktiert und haben jeweils ihre Einwilligung gegeben.

Einige der damals entstandenen Fotografien werden hier nicht gezeigt. Meist, weil es sich bei den Aufnahmen um Doppelungen handelt – also das gleiche Motiv mehrfach aufgenommen wurde und nur minimale Abweichungen zu erkennen sind. In einigen Fällen wurden Fotografien nicht freigegeben, um die Persönlichkeitsrechte von abgebildeten Personen zu schützen.

Die überwiegende Mehrzahl der Fotografien wurde unbearbeitet erfasst. In einigen Fällen war eine Farbkorrektur oder ein Aufhellen notwendig. Wenn solche Korrekturen vorgenommen wurden, ist das in der jeweiligen Beschreibung im Datensatz vermerkt worden.

Die Sammlung ist auch über eine Karte erfahrbar und bietet so noch eine neue Möglichkeit des Zugangs.

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