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Das Friedrichshain-Kreuzberg Museum hat von November 2013 bis September 2015 eines der von der Senatsverwaltung aus Efre-Mitteln geförderten Projekte „Digitalisierung und IT-Anwendungen von Einrichtungen der Informationsversorgung“ realisiert. Es war eins von zehn Berliner Pilotprojekten.  Öffnet externen Link in neuem Fensterweitere Pilotprojekte 

Im Rahmen dieses Efre-Projektes konnten fünf Sammlungen des FHXB-Museums digitalisiert, beschrieben und zugänglich gemacht werden. Das Projekt trug den Namen DARCHIM. Die größte der Sammlungen zur Stadterneuerung und den sozialen Bewegungen der 1970er bis 1990er Jahren umfasst 3.200 Datensätze mit insgesamt basierend auf ca. 60.000 Digitalisaten.

Durch eine Schenkung der S.T.E.R.N. Gesellschaft für behutsame Stadterneuerung, wurde diese Sammlung durch ca. 10.000 Fotografien ergänzt, die nun zu einem großen Teil ebenfalls digitalisiert und, teilweise frei, zugänglich gemacht werden sollen. 

Die Sammlungen des FHXB Museums sind über die Internetplattformen Öffnet externen Link in neuem Fenstermuseum digital, Öffnet externen Link in neuem FensterDeutsche Digitale Bibliothek und Öffnet externen Link in neuem FensterEUROPEANA zugänglich.

 

DigiS-Workshop Langzeitarchivierung

DigiS-Workshop Langzeitarchivierung
24. März 2014

Jana Braun

Ellen Röhner und ich besuchten am 21. März den Workshop „Langzeitarchivierung“, den DigiS im Konrad-Zuse-Institut anbot. Mit dem Begriff „Langzeit“ assoziierte ich erstmal einen sehr langen Zeitraum - vielleicht 100 Jahre. Tatsächlich sind damit aber nur 5 Jahre gemeint. Der Grund liegt darin, dass niemand weiß, wie lange manche Datenträger und Dateiformate noch abgespielt werden können. In den letzten Wochen haben wir zum Beispiel lange nach einem Jaz-Laufwerk gesucht – viele wissen schon gar nicht mehr, was das für ein Datenträger sein soll – das wird späteren Generationen vielleicht auch mit DVD und CD passieren; in den meisten Rechnern sind schon gar keine CD- und DVD-Laufwerke mehr eingebaut. Und wer weiß, ob wir in 20 Jahren noch mp4 benutzen oder abspielen können. Servicestellen, wie das Zuse-Institut beschäftigen viele Mitarbeiter, die sich genau mit diesem Problem beschäftigen. Gibt es Prognosen oder Trends, für ein neues Format, das sich mit aller Wahrscheinlichkeit durchsetzten wird, werden die Daten in einem neuen Format gespeichert.

Nach dem Workshop durften wir uns den riesigen Computerroboter im Keller des Instituts angucken sowie die vielen Festplatten, auf denen das Zuse-Institut als Dienstleister für verschiedenen Einrichtungen Daten speichert. Die Front des Supercomputers schmückte ein Fotos von Konrad Zuse, welches aus unserem FHXB-Archiv stammt.

 

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