Sensing the street…

16. November 2007 bis 6. Januar 2008

Eine Straße in Berlin: Die Adalbertstraße

 „Mama Berlin - Backsteine und Benzin – wir lieben deinen Duft, wenn wir um die Häuser ziehn...“

Für die Berliner Band Seeed ist es Duft, andere sagen, die Stadt stinke, sei dreckig und laut. Doch wie fühlt sich Berlin denn nun an?

Studenten der Humboldt-Universität und der Universität der Künste haben drei Berliner Straßen erlebt und eine sinnliche Anthropologie geschaffen: Die Erfahrung der Stimmung einer Straße mittels künstlerisch-ethnografischer Verdichtung.

Sensing the street verstand sich als Irritation der alltäglichen Wahrnehmung. Geräusche wurden sichtbar gemacht, Sichtbares war zu hören. Gerüche durften angefasst werden. Der städtische Raum wurde visuell, auditiv, olfaktorisch und taktil erfahrbar gemacht. Die Ausstellung Adalbertstraße war ein Drittel einer dreiteiligen Ausstellung. Im Mittemuseum durfte die Ackerstraße gefühlt und in der Galerie Saalbau Neukölln die Karl-Marx-Straße erfahren werden.

Das Projekt gehört zu den Preisträgern für innovative wissenschaftlich-künstlerische Projekte des Aktionsprogramms PUSH für die Geisteswissenschaften des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft.

Eine Korporation von:
Institut für Europäische Ethnologie - Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Kunst im Kontext –- Universität der Künste, Berlin
UNI.K. –- UdK | Studio für Klangkunst und Klangforschung
Mitte Museum
Kreuzberg Museum
Galerie Saalbau Neukölln