„Ich hätte gern, dass sich jemand erinnert, dass einmal eine Person lebte, die David Berger hiess“

22. Februar bis 15. April 2007

Header der Ausstellung "Ich hätte gern, dass sich  jemand erinnert, dass einmal ein Person lebte, die David Berger hiess"

In der Ausstellung wurden die Schicksalswege ehemaliger jüdischer Schüler des Friedrichs-Realgymnasiums während der NS-Zeit rekonstruiert. Eine Projektgruppe des Leibniz-Gymnasiums in Kreuzberg, das sich im Gebäude des ehemaligen Friedrichs-Realgymnasiums befindet, hat sich auf »Spurensuche« begeben und zusammen mit dem Landesarchiv Berlin beeindruckende Dokumente zu Tage gefördert. Sie erforschten das Schicksal jener 229 jüdischen Kinder und Jugendlichen, die zwischen 1900 und 1938 auf ihre Schule gingen. Die Schüler fragten sich etwa, was ist aus Alex Leiser aus der Dieffenbachstraße 20 geworden? Konnte Heinz Kaluski aus der Blücherstraße 28 sich retten?

Die Ausstellung vermittelte an Hand von Fotos, Akten und Briefen ein anschauliches Bild verschiedener Lebenswege und gibt den Opfern und Verfolgten wieder ein Gesicht. Sie erzählte von Widerstand, Deportation und Ermordung, aber auch von geglückter Emigration.

Ein Projekt der AG Spurensuche des Leibniz-Gymnasiums, Berlin Kreuzberg zusammen mit dem Landesarchiv Berlin

Einen Artikel von Stefan Jacobs aus dem 'Tagesspiegel' vom 16.10.2006 finden Sie Leitet Herunterladen der Datei einhier im PDF-Format.