Ungleiche Schwestern

2. Juni bis 20. Oktober 2002

Aufnahme von Besuchern der Ausstellung unter dem Schild: Boxhagener Strasse

Die Ausstellung zeigte das Panorama zweier Berliner Straßen, in denen Wohnen und Arbeiten traditionell eng miteinander verknüpft waren und sind. In der Nachkriegszeit erfuhren sie eine jeweils unterschiedliche Prägung im Ostteil und im Westteil Berlins, diesseits und jenseits der Spree. In der Oranienstraße leben mehr Menschen nicht-deutscher Herkunft, die Sanierung ist offiziell abgeschlossen. In der Boxhagener Straße befindet sich noch vieles im Umbruch, die Sanierung ist in vollem Gange. Seit Anfang 2001 liegen beide Straßen im frisch-fusionierten Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Die »ungleichen Schwestern« sind Nachbarinnen geworden und nähern sich einander langsam. Ansichten einzelner Häuser, Selbstzeugnisse der Bewohner, dreidimensionale Blicke hinter die Fassaden, Ton- und Filmbeispiele dokumentieren das Alltagsleben in spannenden Facetten. Historische Fotos und Texte bieten anschauliche Informationen über die Geschichte der beiden Straßen.

Eine Ausstellung der ASUM GmbH in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Bezirksgeschichte und Museum des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg