Öffnungszeiten

Ab dem 16.11.2021 ist der Besuch des Museums nur noch unter 2G-Bedingungen möglich. Bitte legen Sie dort Ihren digitalen Impfnachweis oder Ihren QR-Code vor.

Ausstellungen

Di–Do 12:00–18:00 Uhr
Fr–So 10:00–20:00 Uhr
Eintritt frei

Archiv

Di und Mi 10:00–16:00 Uhr
Do 12:00–18:00 Uhr

Anfahrt

FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstraße 95A
10999 Berlin-Kreuzberg
U-Bahn Kottbusser Tor (U1, U8), Bus M29, 140

So finden Sie uns:

https://goo.gl/maps/vu8x9AQBR762

Barrierefreiheit

Rollstuhlgerechter Zugang zu allen Ausstellungen, zum Archiv und der Veranstaltungsetage. Eine barrierefreie Toilette befindet sich im Untergeschoss des Museums. Für die Nutzung können Sie einen Schlüssel im Buchladen des Museums (Hochparterre) entleihen.

Newsletter & Facebook

Möchten Sie unseren monatlichen Newsletter erhalten? Schicken Sie eine kurze E-Mail mit dem Betreff „Bestellen“ an
veranstaltungenfhxb-museum.REMOVE-THIS.de

Besuchen Sie uns auf Facebook und Instagram!

Publikationen

Hier finden Sie eine Liste unserer Veröffentlichungen.

Vermietung

Die Dachetage des Friedrichshain-Kreuzberg Museums kann für Seminare, Vorträge, Workshops und Filmvorführungen gemietet werden.

Anfragen bitte spätestens 4 Wochen vor dem Wunschtermin an:
Tel. +49 30 50 58 52 46 oder vermietungfhxb-museum.REMOVE-THIS.de

Nähere Informationen finden Sie hier

Kontakt

Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
Fachbereich Kultur und Geschichte

FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstraße 95A
10999 Berlin-Kreuzberg
Fax +49 30 50 58 52 58
infofhxb-museum.REMOVE-THIS.de

Logo FHXB-Museum

FHXB-Museum Friedrichshain Kreuzberg

Home: Home

Suche

Suche einblenden

Facebooklink

Logo Facebook

Intagramlink

Logo Instagram

AKTUELLES / CURRENTLY

Wegen Heizungsausfall sind die Ausstellungen leider geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis und hoffen, dass der Vermieter Deutsche Wohnen schnell den Schaden behebt.

Due to heating damage, the exhibitions are unfortunately closed. We kindly ask for your understanding and hope that the landlord - Deutsche Wohnen - will quickly repair the damage.

Unser Museum ist unter den geltenden Hygienevorschriften geöffnet:

Ab dem 16.11.2021 ist der Besuch des Museums nur noch unter 2G-Bedingungen möglich.
Bitte legen Sie Ihren digitalen Impfnachweis oder Ihren QR-Code vor.

 

Our museum is open under current hygiene regulations:

From 16.11.2021 the visit of the museum is only possible under “2G conditions”. Either a valid vaccination certificate or recovery certificate (in digital form) must be presented as proof. Please present your digital proof of vaccination or your QR code there.

Projekt „Ver/sammeln antirassistischer Kämpfe“

Kämpfe und Widerstände gegen Rassismus sind Bestandteil der Geschichte dieses Landes. Menschen mit Rassismus-, Antisemitismus-, und Diskriminierungserfahrungen, ob eingewandert, durchreisend oder hier geboren, kämpfen seit Jahrzehnten für gesellschaftliche Veränderungen und gleichberechtigte Teilhabe – um in einer Gesellschaft (über)leben zu können, deren nationale Leitidee sie nicht involviert. Nichtsdestotrotz, ihre Forderungen und Projekte für Teilhabe und gegen Rassismen haben die gesellschaftlichen Entwicklungen wesentlich mitgeprägt. Im Masternarrativ Deutschlands bleiben sie jedoch meist unsichtbar und unerzählt. Wenn Menschen mit Rassismuserfahrungen und ihre Geschichten in die Sichtbarkeit gelangen, dann weiterhin mehrheitlich als „Opfer“ oder ethnisierte „Andere“; ihr Wissen und ihre Stimmen hingegen bleiben ausgeblendet oder werden instrumentalisiert.

Das Projekt „Ver/sammeln antirassistischer Kämpfe“ möchte zusammen mit vielen anderen, die sich bereits auf den Weg gemacht haben, diese nationale Leiterzählung ändern und die Geschichte des Landes aus der Perspektive der Kämpfe gegen Rassismus erzählen – und zwar mit den Betroffenen selbst. Viele der Projektbeteiligten sind seit Jahren aktiv in verschiedenen Bewegungen gegen Rassismus. Wir haben dieses Projekt gestartet, um all die verschiedenen Erfahrungen und Perspektiven der letzten gut 70 Jahre Widerstandgeschichte in Ost- und Westdeutschland zu versammeln und nach neuen Wegen des Sammelns, Aufarbeitens (z.B. in Archiven) und Weitervermittelns (z.B. über Ausstellungen) zu suchen. Ziel ist, das Wissen um die verschlungenen Geschichten des Antirassismus mit heutigen Debatten und Kämpfen zu verschränken und auf dieser Basis neue Wege für ein solidarisches Morgen zu gestalten.

Eine Kooperation der Georg-August-Universität Göttingen mit der FH Kiel, DOMiD - Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V. und dem FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum. Gefördert durch bpb - Bundeszentrale für politische Bildung.

Mehr Informationen demnächst unter: www.versammeln-antirassismus.org

Forschungsprojekt Gerhart-Hauptmann-Schule

2012 besetzten Geflüchtete und Aktivist*innen die ehemalige Gerhart-Hauptmann-Schule in Kreuzberg, um gegen die restriktive Asylpolitik der Regierung zu protestieren. Der Protest markierte einen Höhepunkt in den sozialen Kämpfen um die Rechte von Geflüchteten in Deutschland und sorgte für bundesweite Aufmerksamkeit. Im Juli 2014 wurde die Schule geräumt. Heute – sieben Jahre nach der Besetzung – steht das Gebäude noch immer leer.

Das FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum blickt auf die Geschehnisse und Erinnerungen von Beteiligten, recherchiert und dokumentiert. In Partnerschaft mit International Women* Space ist eine filmische Dokumentation entstanden, in der ehemalige Besetzer*innen und Unterstützer*innen über ihre Erfahrungen sprechen und die Ereignisse bilanzieren. Das Ergebnis ist hier zu sehen.

Im Rahmen einer Förderung durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa arbeitet das FHXB Museum in Kooperation mit der Beuth Hochschule für Technik / Labor für Photogrammetrie an dem Projekt „Aus den Augen – aus dem Sinn? Die Dokumentation der besetzten Gerhart-Hauptmann-Schule in Kreuzberg 2012-2018“. Geplant ist eine dreidimensionale Erfassung des Gebäudes. Dadurch sollen Zeugnisse der Besetzer*innen, u.a. Wandmalereien und räumliche Spuren der Besetzung dokumentiert werden. Geplant ist eine interaktive Präsentation der 3D-Modelle.


 
© FHXB-Museum