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Von anderen Ufern

25. Mai 2003 bis 11. Januar 2004

Zu "anderen Ufern" führte diese Ausstellung im Kreuzberg Museum. Sie bot neue Einblicke in 120 Jahre lesbisch-schwules Leben im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Sie berichtete von Urningen und Urninden, Freunden und Freundinnen, schrillen Tunten und kessen Vätern, Schwulen und Lesben. Sie erzählte von ihren Festen in den großen Ballsälen der Kaiserzeit, von Abgründen in den Kokainkellern der 1920er Jahre, von Bühnenstars und -sternchen, von den Anfängen der Emanzipationsbewegung und der Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus, vom lesbisch-schwulen Leben in der Nachkriegszeit und lesbischen Hausbesetzerinnen in den 80ern.

Die Ausstellung bot einen Rundgang durch die schwul-lesbische Kneipenszene seit der Jahrhundertwende, berichtete über die frühen Selbsthilfeorganisationen und den Kampf für sexuelle Selbstbestimmung und um gesellschaftliche Anerkennung. Bisher verborgene Diaserien, Videos und Fotos aus den 60er und 70er Jahren wurden in der Ausstellung erstmalig gezeigt. Es gab ein Wiedersehen mit Ellis Bar, dem Hoppla Sir und Mister X. Bis in die Gegenwart reicht die Geschichte der Schokofabrik, des Frieda-Frauenzentrums und des SchwuZ. 

Zur Ausstellung ist ein reich illustriertes Buch im Bruno Gmünder Verlag erschienen. In zweijähriger Arbeit gelang es Autor Jens Dobler die facettenreiche und kreative Geschichte der Homosexuellen in Kreuzberg und Friedrichshain ans Licht zu befördern. Dafür bedurfte es eines geschulten Blickes und der Fähigkeit zwischen den Zeilen zu lesen, denn die bis zur Aufhebung des § 175 weitgehend geschlossene Gesellschaft war gezwungen, sich nicht in die Karten blicken zu lassen und auf phantasievolle Art zu tarnen. Ergänzt wird das Buch durch Beiträge von Andreas Pretzel, Peter Thilo, Peter O. Chotjewitz, Lilo Rößler und Krstine Preuß, Manuela Kay, Michael Sollorz und Annette Berr.

Ein Projekt des Vereins zur Erforschung und Darstellung der Geschichte Kreuzbergs e.V. im Kreuzberg Museum.