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Tue–Fr 12:00–6:00 p.m.
Sat–Sun 10:00 a.m.–6:00 p.m.
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Archive

Tue and Wed 10:00 a.m.–4:00 p.m.
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FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstraße 95A
10999 Berlin-Kreuzberg
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Accessibility

Wheelchair access to all exhibitions, the archive and the event floor. An accessible restroom is located on the basement level of the museum. You can retrieve the restroom key from the museum's bookstore (mezzanine level).

Rental Space

The top floor of the Friedrichshain-Kreuzberg Museum can be rented for seminars, presentations, workshops, and film screenings.

Requests should be sent to Mr. Jansen no later than 4 weeks before the desired date:
Tel. 030 50 58 52 46 or vermietungfhxb-museum.REMOVE-THIS.de

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Fachbereich Kultur und Geschichte

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Fontane-Pharmacy

The historical Fontane Pharmacy

Opening hours:
Tue and Thu 2:00 –5:00 p.m.
Wed 11:00 a.m. –5:00 p.m.

Tel.:+49 30 90 298 14 63

fontaneapothekefhxb-museum.REMOVE-THIS.de

The pharmacy is an institution of the FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum:
The hospital pharmacy, in which Theodor Fontane worked as a pharmacist in 1848 and 1849 and trained nurses to pharmacists, is still preserved in its original equipment. The vessels come from contemporary collections..

Guided tours in German language on request
 

Fontanes Erinnerungen

„Meine Übersiedlung in meine neue Stellung fand gerade an dem Nachmittag statt, wo Bürgerwehr und Volk auf dem Köpenicker Felde herumbattaillierten, so dass ich – ich war mit einemmale in einer Schützenlinie- unter Flintengeknatter meinen Einzug ins Bethanien hielt. Ich hatte von dem Ganzen den Eindruck einer Spielerei gehabt, was es aber doch eigentlich nicht war. [...]
Am anderen Vormittage kam Pastor Schultz, um sich mit mir umzusehen und mich dann in mein Amt einzuführen. Wir traten von der Gartenseite her in das „Große Haus“ ein und gingen durch die langen Korridore hin auf ein hohes Eckzimmer zu, das als Apotheke eingerichtet war und besonders um seiner Höhe willen einen wundervollen, halb mittelalterlichen Eindruck machte. Hier fanden wir zwei Damen, die eine –ältere- in einen schwarzen Wollstoff, die andere, noch sehr jung, in blau und weiss gestreifte Leinwand gekleidet, beide in zierlichen weißen Häubchen. Die ältere, von einem gewissen Selbstbewußtsein getragen, begnügte sich mit einem kurzen Knicks, während die jüngere, verlegen lächelnd, eine kleine Kopfverbeugung machte.
Schultz gab den Damen die Hand, war überhaupt in bester Stimmung und sagte dann, während er sich zu mir wandte: „Das sind nun also die zwei Schwestern, die Du zu regelrechten Pharmazeutinnen heranzubilden haben wirst. Denn sie sollen, wie vorgeschrieben, ein richtiges Examen machen. Tue Dein Bestes, -sie werden gewiß ihr Bestes tun. [...]
Das Zimmer, worin diese Vorträge stattfanden, war das neben der Apotheke gelegene Wohnzimmer Emmy Dankwerts und bezeigte durch seine ganze Einrichtung, dass seine Bewohnerin eine exzeptionelle Stellung einnahm.“
Aus: Von Zwanzig bis Dreißig; Kapitel 15
Theodor Fontane, Schriftsteller, geboren am 30. Dezember 1819 in Neuruppin, gestorben am 20. September 1898 in Berlin.


Video: „Fontanes Berlin - Gespräch mit Martin Düspol" aus der Sendung „Heimatjournal“:

https://www.rbb-online.de/fontane/poi/alte-apotheke-im-krankenhaus-bethanien.html