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Ausstellungen

Di–Do 12:00–18:00 Uhr
Fr–So 10:00–20:00 Uhr
Eintritt frei

Archiv

Di und Mi 10:00–16:00 Uhr
Do 12:00–18:00 Uhr

Büro

Di–Fr 10:00–14:00 Uhr

Anfahrt

FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstraße 95A
10999 Berlin-Kreuzberg
U-Bahn Kottbusser Tor (U1, U8), Bus M29, 140

So finden Sie uns:

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Rollstuhlgerechter Zugang zu allen Ausstellungen, zum Archiv und der Veranstaltungsetage. Eine barrierefreie Toilette befindet sich im Untergeschoss des Museums. Für die Nutzung können Sie einen Schlüssel im Buchladen des Museums (Hochparterre) entleihen.

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Die Dachetage des Friedrichshain-Kreuzberg Museums kann für Seminare, Vorträge, Workshops und Filmvorführungen gemietet werden.

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Kontakt

Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
Fachbereich Kultur und Geschichte

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Adalbertstraße 95A
10999 Berlin-Kreuzberg
Fax +49 30 50 58 52 58
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„Am liebsten mag ich an mir mein Gehirn“

Druckgrafiken aus der KINDERhandPRESSE

18. Juni bis 29. August 2021

Bis zu sieben Meter lange Leporellos, die das U-Bahnfahren, das Leben im Mietshaus oder das eigene Spiegelbild untersuchen, Trickfilme und Plakatsammlungen, ein Viren-Memory, das Quartett über Berliner Wildtiere, Zeitungsausgaben über Geisterschiffe oder Kreuzberger Urahnen – die Ausstellung im FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum zeigt Druckwerke der KINDERhandPRESSE, die facettenreich, farbgewaltig und bilderstark aus dem großstädtischen Alltag von Kindern und Jugendlichen erzählen – mal ethnografisch-authentisch, mal fantastisch fabulierend.

Im Jahr 2011 gründeten die Künstlerin Miriam Zegrer und die Autorin Henriette Dushe zunächst die mobile NEUKÖLLNERschulBUCHWERKSTATT. Seit 2015 ist sie unter dem Titel KINDERhandPRESSE vorrangig in der historischen Druckerei des Friedrichshain-Kreuzberg Museums angesiedelt. Dort lädt sie Kinder und Jugendliche ein, mit dem druckgrafischen Handwerk zu experimentieren, das bis vor wenigen Jahrzehnten in Kreuzberg weit verbreitetet war.

In den Projekten, Workshops und Offenen Werkstätten der KINDERhandPRESSE erforschen die Teilnehmenden für sie relevante Themen. In gemeinsam entwickelten und eigenständigen Werken äußern sie sich zu ihren Fragen und Wünschen an die Stadt, an die Welt und an das Leben. Gearbeitet wird dabei mit Linol- und Holzschnitt, mit Radierung, dem typografischen Bleisatz, mit Plakatschrift, mit Sieb- und Handpressendruck, in Schreib-, Diskurs- und Filmwerkstätten. 

Die Ausstellung zeigt die in zehn Jahren entstandenen vielfältigen druckgrafischen Arbeiten, an denen sich bis heute mehr als 1000 Kinder und Jugendliche beteiligten. Die Ausstellung wird von einem Workshop-Programm in der historischen Museumsdruckerei begleitet.

Dann machen wir's halt selbst – 40 Jahre selbstorganisierte Räume in Berlin

Im Rahmen der Dauerausstellung „Geschichte wird gemacht“

präsentieren wir vom 12. August bis 12. Dezember 2021

Dann machen wir's halt selbst – 40 Jahre selbstorganisierte Räume in Berlin

Selbstorganisierung und -hilfe sind nicht nur Relikte aus früheren Zeiten, sondern nach wie vor relevante Mittel von Bewohner*innen, ihre Wohnsituation zu erhalten und zu verbessern.

Zur Hochphase der Instandbesetzer*innenbewegung 1981, besetzten Aktivist*innen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen leerstehende Wohnhäuser, Fabriken und Brachflächen in Kreuzberg. So bauten u.a. das Heilehaus (Gesundheit), die Schokofabrik (Frauenbewegung), der Kinderbauernhof Mauerplatz (Kinder/Bildung) und die Regenbogenfabrik (Jugend, Kultur und Nachbarschaft) Projekte in Selbsthilfe auf.

In „Dann machen wir's halt selbst“sind diese sowie jüngere selbstorganisierte Initiativen, wie u.a. Casa Kuá, ein trans*, inter*, queeres Community- und Gesundheitszentrum, vertreten.

Selbstorganisierte Räume werden damals wie heute nicht verschenkt. Sie müssen immer gegen Widerstände erarbeitet, erkämpft und verteidigt werden. So wie sich seit den 1980er Jahren verschiedene Initiativen zu einer Art Kosmos vernetzt haben, entstehen auch heute durch das Zusammenwirken selbstorganisierter Räume, aktive Entwürfe politischer, gelebter Stadt.
„40 Jahre selbstorganisierte Räume in Berlin“ ist eine Ausstellung, die konkrete Strategien von Selbstverwaltung weitergeben will. Dafür stellen die Initiativen im Rahmen der Dauerausstellung „Geschichte wird gemacht“ Fotografien, Archivmaterialien und Interviews zusammen, die Einblicke in deren Arbeit geben.

Das Ausstellungsprojekt wird aus Mitteln des Bezirkskulturfonds Friedrichshain-Kreuzberg sowie von der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt gefördert.


 
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