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The top floor of the Friedrichshain-Kreuzberg Museum can be rented for seminars, presentations, workshops, and film screenings.

Requests should be sent to Mr. Jansen no later than 4 weeks before the desired date:
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Ausstellungseröffnung

Labor 89. Neue Perspektiven auf die Wendezeit

Donnerstag, 23. Januar 2020, 19:00 Uhr

Im November 2019 jährte sich der Mauerfall zum 30. Mal. Trotz einer komplexen Geschichte ist die gängige Erinnerungskultur über die Wendezeit und die deutsch-deutsche Vereinigung von einer einseitigen Erzählung geprägt, die ein Bild des nationalen Erfolgs zeichnet. Soziale Umbrüche, aber auch Erfahrungen und Beiträge von Menschen und Communities, die nicht in dieses Bild passen, bleiben hierbei außen vor. 

Die neue Wechselausstellung im FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum betrachtet diese Geschichte aus der Sicht von Akteur*innen, die vor und nach dem Mauerfall für soziale Gleichstellung, gesellschaftliche Partizipation und für kulturelle, politische und sexuelle Selbstbestimmung kämpften. Labor 89 rückt Bewegungsgeschichten aus Ost und West, insbesondere aus Berlin, in den Vordergrund. Es sind Geschichte*n aus feministischen Perspektiven, die mit ihren Ereignissen, Rahmungen und Zeitlinien alternative Erinnerungsräume hervorbringen. Sie liegen oft quer zur offiziellen Geschichtsschreibung und machen damit zugleich die vielen, darin enthaltenen Leerstellen sichtbar. 

Die Ausstellung wird von verschiedenen Veranstaltungen begleitet. 

In Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung/Gunda-Werner-Institut. Gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung.  

Laufzeit: 24. Januar bis 22. März 2020

Hinter den Steinen: Das Mädchen aus der Reichenberger Straße 127

Vortrag von Shoshana Friedman mit anschließender Diskussion

Mittwoch, 29. Januar 2020, 19:00 Uhr

Anlässlich des 75. Jahrestags der Befreiung des KZ Auschwitz stellt Shoshana Friedman ihre Familiengeschichte vor.
Ihre Urgroßeltern Hermann und Rachaela Schipper stammten aus Galizien und kamen Anfang der 1920er Jahre nach Berlin. Sie hatten zwei Töchter: Paula (geb. 1923) und Jenny (geb. 1926), Shoshanas Großmutter.

Hermann Schipper betrieb am Kottbusser Ufer (heute Paul-Lincke-Ufer) 42–43 einen Gummiwarengroßhandel, den er 1938 wegen der zunehmenden Boykottmaßnahmen gegen Juden aufgeben musste. Mit seinen Töchtern leistete er Zwangsarbeit. Paula und Hermann Schipper wurden verhaftet, nach Auschwitz deportiert und ermordet. Jenny Schipper und ihre Mutter überlebten den Krieg versteckt in Berlin und wanderten 1947 in die USA aus. 

Seit 2015 erinnern Stolpersteine am ehemaligen Wohnort der Familie in der Reichenberger Straße 127 an Hermann und Paula Schipper.

Shoshana Friedman erzählt ihre Familiengeschichte aus der Perspektive der 3. Generation, in deren Leben die Überlebenden der Shoah – meist die Großeltern – eine wichtige Rolle spielten. Shoshana möchte diese Geschichte am Ort des Geschehens mitteilen und den Menschen hinter den Stolpersteinen eine Stimme geben.