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Adalbertstraße 95A
10999 Berlin-Kreuzberg
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Rollstuhlgerechter Zugang zu allen Ausstellungen, zum Archiv und der Veranstaltungsetage. Eine barrierefreie Toilette befindet sich im Untergeschoss des Museums.  Für die Nutzung können Sie einen Schlüssel im Buchladen des Museums (Hochparterre) entleihen.

Vermietung

Die Dachetage des Friedrichshain-Kreuzberg Museums kann für Seminare, Vorträge, Workshops und Filmvorführungen gemietet werden.

Anfragen bitte spätestens 4 Wochen vor dem Wunschtermin an Herrn Jansen:
Tel. +49 30 50 58 52 46 oder vermietungfhxb-museum.REMOVE-THIS.de

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Fachbereich Kultur und Geschichte

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Dach über Kopf!

Wohnraumfragen in Friedrichshain und Kreuzberg

Ausstellungseröffnung
Donnerstag, 8. August 2019, 19:00 Uhr

Museumsgarten und 2. Etage des FHXB Museums

Eröffnung: Clara Hermann, Bezirksstadträtin Friedrichshain-Kreuzberg
Der „Stadt unter Einfluss“-Chor präsentiert Stücke aus dem gleichnamigen Musical zum Thema „Mietenwahnsinn“ unter Leitung von Christiane Rösinger

Hier geht's zur Facebook-Veranstaltung

 

Wohnen ist ein Menschenrecht – wie es in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 heißt. Daraus ergibt sich die Anforderung nach einer Verfügbarkeit von Wohnraum, dem Schutz vor Eingriffen und dem diskriminierungsfreien Zugang zu Wohnraum. Wohnen muss nicht nur bezahlbar, sondern auch menschenwürdig sein.

Die Realität sieht oft anders aus. Gerade in Friedrichshain-Kreuzberg ist Wohnen keine Selbstverständlichkeit. Hier ist der urbane Raum besonders umkämpft. In den letzten Jahren haben sich zahlreiche Initiativen gegründet, die sich gegen Mieterhöhung, Zwangsräumungen, Luxussanierung und Verdrängung wehren.

Auch in der Berliner Politik wird Wohnen aktuell als eine der wichtigsten sozialen Fragen diskutiert. Die Wohnraumfrage ist in Friedrichshain-Kreuzberg aber nicht erst seit ein paar Jahren aktuell, sondern ein Bestandteil der Bezirksentwicklung seit dem 19. Jahrhundert. Hierbei häufen sich auf verdichtetem Raum verschiedene Phänomene von Wohnraumfragen. Dabei geht es nicht allein um Wohnproteste, sondern auch um Wohnbedingungen, Wohnformen und Wohnvisionen, die auf verschiedene Art und Weise ausgehandelt werden.

Die neue Ausstellung im FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum untersucht die Bedingungen, Räume und Kämpfe um das Wohnen in Friedrichshain und Kreuzberg historisch und gegenwartsbezogen. In der fragmentarischen Darstellung der unterschiedlichen Themen werden historische Brüche und Kontinuitäten beleuchtet und quer liegende Fragen angeregt.

Gefördert durch Mittel des Bezirkskulturfonds Friedrichshain-Kreuzberg mit Unterstützung des Vereins zur Erforschung und Darstellung der Geschichte Kreuzbergs e.V.

Wohnen und Mietkämpfe in Friedrichshain-Kreuzberg

Öffentlicher Stadtspaziergang mit Stefan Zollhauser

9. August 2019, 18:00 Uhr

Begleitprogramm zur neuen Wechselausstellung „Dach über Kopf! Wohnraumfragen in Friedrichshain und Kreuzberg“

Wie werden Mietstreiks organisiert? Was bedeuten Weißer Kreis und Schwarzwohnen? Und wer stoppte die Kahlschlagsanierung?

Wir begleiten die Miet- und Häuserkämpfe der letzten 150 Jahre, thematisieren Zwangsräumungen und Selbsthilfeaktionen, staatliche und genossenschaftliche Initiativen und erkunden verschiedene Wohnformen. Mietskasernen, Sozialer Wohnungsbau, Eigenheimzulage und Mietpreisbindung sind nur einige Stationen unserer historischen Spurensuche. Dabei werden wir auch auf aktuelle Herausforderungen und verweigerte Lernprozesse eingehen.

Der Stadtspaziergang beginnt an der Ecke Blumenstraße/Andreasstraße und endet etwa 2 Stunden später am Kottbusser Tor.

Die Stadtspaziergänge sind kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten unter:

n.j.maierfhxb-museum.REMOVE-THIS.de

MACH DIR (D)EIN PROTESTPLAKAT!

2-tägiger Workshop in der Museumsdruckerei für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren

Samstag, 14.09.2019, 11:00 – 18:00 Uhr 

Sonntag, 15.09.2019, 10:00 – 15:00 Uhr

Begleitprogramm zur neuen Wechselausstellung „Dach über Kopf! Wohnraumfragen in Friedrichshain und Kreuzberg“

Die Mieter*innenproteste Berlins zeigen einen großen Formenreichtum materialisierter Protestbekundungen auf: der riesige Lampion-Drache der Bizim-Kiez Bewegung, das Gecekondu am Kottbusser Tor, die vielen beschrifteten Bettlaken, mit denen die Bewohner*innen der Karl-Marx-Allee auf den drohenden Verkauf an die Deutsche Wohnen aufmerksam machen.

Mit Hilfe traditioneller Drucktechniken sollen in der historischen Druckerei des Museums Protestplakate entworfen und druckgrafisch umgesetzt werden. Die Entwürfe werden in Linol- oder Holzschnitt sowie mit dem typografischen Handsatz zu Druckvorlagen verarbeitet, die in Ölfarbe im manuellen Hochdruckverfahren in Auflage gedruckt werden. Die entstandenen Protestplakate werden im öffentlichen Raum rund um das Museum plakatiert und können auch beim nächsten Mieter*innenprotest zum Einsatz kommen.

Bestandteil des Workshops ist ein thematischer Stadtspaziergang mit dem Historiker Stefan Zollhauser zu den Schauplätzen der bezirklichen Mieter*innenproteste.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Es wird um einen Materialkostenbeitrag von 5 Euro gebeten.

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bis zum 31. August mit Angabe von Namen, Adresse und Alter notwendig: Museumsdruckereigmail.REMOVE-THIS.com

Geleitet wird der Kurs von der Bildenden Künstlerin Miriam Zegrer und der Autorin Henriette Dushe, die 2011 zusammen die NEUKÖLLNERschulBUCHWERKSTATT gründen und seit 2015 die KINDERhandPRESSE in der historischen Druckerei des FHXB Museums leiten.

Wohnen und Mietkämpfe in Friedrichshain-Kreuzberg

Öffentlicher Stadtspaziergang mit Stefan Zollhauser

17. September 2019, 17:30 Uhr

Begleitprogramm zur neuen Wechselausstellung „Dach über Kopf! Wohnraumfragen in Friedrichshain und Kreuzberg“

Wie werden Mietstreiks organisiert? Was bedeuten Weißer Kreis und Schwarzwohnen? Und wer stoppte die Kahlschlagsanierung?

Wir begleiten die Miet- und Häuserkämpfe der letzten 150 Jahre, thematisieren Zwangsräumungen und Selbsthilfeaktionen, staatliche und genossenschaftliche Initiativen und erkunden verschiedene Wohnformen. Mietskasernen, Sozialer Wohnungsbau, Eigenheimzulage und Mietpreisbindung sind nur einige Stationen unserer historischen Spurensuche. Dabei werden wir auch auf aktuelle Herausforderungen und verweigerte Lernprozesse eingehen.

Der Stadtspaziergang beginnt an der Ecke Blumenstraße/Andreasstraße und endet etwa 2 Stunden später am Kottbusser Tor.

Die Stadtspaziergänge sind kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten unter:

n.j.maierfhxb-museum.REMOVE-THIS.de

WOHN(T)RÄUME – WIE UND WO WOLLEN UND WERDEN WIR LEBEN?

Offene Druckwerkstätten in der Museumsdruckerei für Kinder und Erwachsene

Freitag, 27.09.2019, 16:00 – 20:00 Uhr 

Samstag, 28.09.2019, 14:00 – 18:00 Uhr

Begleitprogramm zur neuen Wechselausstellung „Dach über Kopf! Wohnraumfragen in Friedrichshain und Kreuzberg“

Wovon träumen die Bewohner*innen des Bezirks? Werden wir Baumhäuser bauen, Mini-Häuser in den Parks installieren, die Dächer mit Zelten beladen? Werden schwimmende Häuser auf der Spree gewünscht oder gibt es Visionen von besonderen Wohntürmen?  

Wünsche, Träume und Utopien zum zukünftigen Wohnen und Leben im Bezirk sollen in den Offenen Druckwerkstätten bildnerisch und schriftlich formuliert werden. Gearbeitet wird dabei mit Linolschnitt, dem typografischen Handsatz und den historischen Pressen der Museumsdruckerei. Eine Auswahl der so entstandenen Arbeiten wird in der aktuellen Wechselausstellung gezeigt.

Die Teilnahme ist kostenfrei, es wird um eine Materialspende gebeten. Teilnehmende sollten sich mindestens eine halbe Stunde Zeit nehmen, müssen aber nicht während des gesamten Zeitraums anwesend sein.

Kinder unter 14 Jahren können nur in Begleitung eines Erwachsenen teilnehmen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Geleitet werden die Offenen Druckwerkstätten von der Bildenden Künstlerin Miriam Zegrer und der Autorin Henriette Dushe, die 2011 zusammen die NEUKÖLLNERschulBUCHWERKSTATT gründen und seit 2015 die KINDERhandPRESSE in der historischen Druckerei des FHXB Museums leiten.

Geteilte Welten

Exotisierte Unterhaltung und Artist*innen of Color in Deutschland, 1920–1960 von Susann Lewerenz

Buchvorstellung und Gespräch

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 19:00–20:30 Uhr

Bis weit in das 20. Jahrhundert hinein war das Unterhaltungsgewerbe einer von wenigen Berei­chen, in denen People of Color in Deutschland Arbeit fanden – auch und gerade wegen der auf sie gerich­te­ten rassifizierenden und exotisierenden Zuschreibungen. In ihrer 2017 erschie­nenen Disser­tation untersucht Susann Lewerenz, in welcher Weise sich die politischen und gesell­schaftlichen Umbrüche des 20. Jahrhunderts auf die Lebens- und Arbeitsbedin­gun­gen sowie die Präsentationsstrategien von Artist*innen of Color im Zirkus, Varieté und in der Schau­stellerei in Deutsch­land niederschlugen.

In der Buchvorstellung wird sie dieser Frage an Bei­spielen aus der Berliner Unterhaltungs­kultur nachgehen. Als Ausgangspunkte dienen ihr dabei Zäsuren der deut­schen Geschichte, die sie auf ihre Bedeutung für die Geschichte(n) von Ar­tist*innen of Color befragt: Wie wirk­ten sich die im Versailler Vertrag festgelegte Beendigung des deutschen Kolonia­lismus, die Rhein­landbesetzung und die Einführung der Demokratie in Deutschland 1919 auf ihre Le­bens- und Arbeitsverhältnisse aus? Was veränderte sich für sie mit der 1929 einsetzen­den Welt­wirtschaftskrise? In welcher Weise und mit welchen Folgen verschärften sich mit dem 1939 in Europa beginnenden Zweiten Weltkrieges die gegen People of Color gerichteten „rassenpolitischen“ Maßnahmen des NS-Regimes? Welche Räume und Rollen standen Artist*innen of Color im Krieg noch offen? Und wie wirkten sich die beiden deutschen Staats­grün­dungen 1949 auf die Lebens- und Arbeitsbedin­gungen derjenigen aus, die den Krieg überlebt hatten?

Vortrag von Susann Lewerenz und Gespräch mit Nicola Lauré al-Samarai (Moderation).