Öffnungszeiten

Ausstellungen

Di–Do 12:00–18:00 Uhr
Fr–So 10:00–20:00 Uhr
Eintritt frei

Archiv

Di und Mi 10:00–16:00 Uhr
Do 12:00–18:00 Uhr

Anfahrt

FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstraße 95A
10999 Berlin-Kreuzberg
U-Bahn Kottbusser Tor (U1, U8), Bus M29, 140

So finden Sie uns:

https://goo.gl/maps/vu8x9AQBR762

Barrierefreiheit

Rollstuhlgerechter Zugang zu allen Ausstellungen der drei Etagen, zum Archiv und der Veranstaltungsetage. Ausstellungen im Glasturm sind nicht rohlstuhlgerecht. Eine barrierefreie Toilette befindet sich im Untergeschoss des Museums. Für die Nutzung können Sie einen Schlüssel im Buchladen des Museums (Hochparterre) entleihen.

Newsletter & Facebook

Möchten Sie unseren monatlichen Newsletter erhalten? Schicken Sie eine kurze E-Mail mit dem Betreff „Bestellen“ an
veranstaltungenfhxb-museum.REMOVE-THIS.de

Besuchen Sie uns auf Facebook und Instagram!

Presse | Publikationen

Kontakt

Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
Fachbereich Kultur und Geschichte

FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstraße 95A
10999 Berlin-Kreuzberg
Fax +49 30 50 58 52 58
infofhxb-museum.REMOVE-THIS.de

Logo FHXB-Museum

Suche

Suche einblenden

Facebooklink

Logo Facebook

Intagramlink

Logo Instagram

"Walls Resist! Sudan: Writing on Collapsing Walls" an event by Sudan Uprising Germany

7. März | 19 Uhr - 20.30 Uhr | Dachetage des FHXB Museums

Das Schreiben politischer Botschaften an Wände - Slogans, Tags und Graffiti - und die Nutzung öffentlicher Räume als Protest ist im Sudan nichts Neues, seit den jüngsten Ereignissen hat es jedoch eine radikalere Form angenommen: der Aufstand gegen die Diktatur von Bashir im Dezember 2018, die darauffolgende Übergangszeit, der Militärputsch vom 25. Oktober 2021 und der darauf folgende Krieg/Militärkonflikt sowie der anhaltende zivile Widerstand.

Da die Militärjunta die öffentlichen Medien und das Internet kontrolliert und ein großer Teil der sudanesischen Bevölkerung keine sozialen Medien nutzt, bleibt das Schreiben auf Mauern ein wichtiges Mittel der Selbstdarstellung und Kommunikation. Die Wände dienen als Schwarzes Brett für die wichtigsten Ereignisse des Aufstands, als Ausdruck der gemeinsamen Hoffnungen, Ziele und Visionen der Menschen und vor allem als Gedenkstätte für die Märtyrer.

 Diese Schriften und Kunstwerke sind Aufzeichnungen der Revolutionsereignisse und wesentliche Teile ihrer Geschichte. Sie werden jedoch ständig von öffentlichen Gebäuden und Straßen entfernt, sei es durch Sicherheits- und Geheimdienstkräfte, Haus- und Ladenbesitzer, Witterungseinflüsse (die verwendeten Materialien sind von schlechter Qualität, so dass die Schriften und Kunstwerke nicht lange halten) oder durch den anhaltenden militärischen Konflikt.

Die Schriften und Kunstwerke verschwinden undokumentiert und werden sowohl von den sudanesischen als auch den internationalen Medien übersehen. Ziel des Projekts ist es, diese wichtige Komponente der sudanesischen Revolution ebenso zu bewahren wie die Revolution selbst.

Präsentation von SudanUprising Germany.

Die Veranstaltung findet in englischer Lautsprache statt und ist Teil der Ausstellung "Wir nennen es Revolution. Transnationaler Aktivismus in Berlin".  Der Eintritt ist frei.

1973/2023 - Vom »Anwerbestopp« zur Migrationsgesellschaft

21. März | ab 17.00 Uhr (Einlass ab 16.30 Uhr ) | SO36

Am 23. November 1973 verhängte die westdeutsche Regierung den sogenannten »Anwerbestopp«. Damit beendete sie nicht nur die Anwerbung von Arbeitskräften seit 1955, sondern setzte auch ein migrationspolitisches Statement, das bis heute gilt: Migration soll die Ausnahme sein und bleiben. Der »Anwerbestopp« bestimmt bis heute die Diskussionen, die Politiken und die Gesetzgebung zu Einwanderung und Zugehörigkeit. Der »Anwerbestopp« beendete aber nicht die Einwanderung nach Deutschland, sondern beschleunigte die Entstehung unserer heutigen Migrationsgesellschaft.
 

Migrant*innen und ihre Nachkommen bauten und bauen Organisationen und Einrichtungen auf, in denen Selbsteingliederung, Gemeinschaft und Solidarität gelebt wurden und werden. Am Internationalen Tag gegen Rassismus und an jedem Tag feiern und kämpfen wir mit Personen unterschiedlicher Generationen für die Migrationsgesellschaft, für Gleichstellung und Gerechtigkeit.

 

17.00-19.00 Uhr

Ein intergenerationaler Dialog zwischen Newroz Duman, Jasmin Eding, Fatima Hartmann, Tarek Shukrallah, Kimiko Suda und Azize Tank

Moderation: Koray Yılmaz-Günay

 

ab 19.30 Uhr

Lecture-Performance »Shevek Iyapo« mit Berena Yogarajah (Lyrik) und Vincent Bababoutilabo, Sofia Eftychidou, Johanna Schütt, Philip Theurer (Musik)

Ein antifaschistisches und antirassistisches Klangerlebnis – Samples, Beats, Klangflächen und Improvisationen der Band um Vincent Bababoutilabo treffen auf die Lyrik Berena Yogarajahs.

 

ab 21.00 Uhr

DJ Aziza A.

Deutschlands erste türkisch-deutsche Rapperin/Sängerin. Aktuell dj´t sie auf Events, produziert und spielt in musikalischen Theaterstücken. Neue Songs sind im Mix. 

 

Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt. Der Eintritt ist frei.

 

Veranstaltungsort:

SO36, Oranienstraße 190, 10999 Berlin

 

Ein Kooperationsprojekt des Instituts für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin und des FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museums.

In Zusammenarbeit mit Kotti e.V., Migrationsrat Berlin e.V., Ora34, Partizipationsbüro des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin.

Gefördert durch Bundeszentrale für politische Bildung.

Einweihung von Gedenktafeln zur Arbeitsmigration in Friedrichshain und Kreuzberg

26. März

Die Geschichte von Arbeitsmigrant*innen, oft „Vertragsarbeiter*innen“ und „Gastarbeiter*innen“ genannt, wird mit zwei neuen bezirklichen Gedenktafeln im Bezirk vermittelt.

An den Standorten eines ehemaligen Wohnheims von AEG Telefunken in Kreuzberg (ehemals West-Berlin) und des Volkseigenen Betriebes Berliner Vergaser- und Filterwerke in der Frankfurter Allee in Friedrichshain (ehemals Ost-Berlin) wird aufgezeigt, dass Migrant*innen die Geschichte und Entwicklungen des Bezirkes und die Demokratisierungsgeschichte prägten und bis heute prägen. Die Gedenktafeln werden im Rahmen des bezirklichen Diversity-Gedenkens umgesetzt.

 

Am 26. März 2024 weihen die Bezirksbürgermeisterin und weitere Redner*innen die Gedenktafeln feierlich ein:

 

  • 15:30 Uhr, Frankfurter Allee 71B-75, (neben dem Eingang Plaza Frankfurter Allee)
  • 17:00 Uhr, Stresemannstr. 30