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Di und Mi 10:00–16:00 Uhr
Do 12:00–18:00 Uhr

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"Walls Resist! Sudan: Writing on Collapsing Walls" an event by Sudan Uprising Germany

7. März | 19 Uhr - 20.30 Uhr | Dachetage des FHXB Museums

Das Schreiben politischer Botschaften an Wände - Slogans, Tags und Graffiti - und die Nutzung öffentlicher Räume als Protest ist im Sudan nichts Neues, seit den jüngsten Ereignissen hat es jedoch eine radikalere Form angenommen: der Aufstand gegen die Diktatur von Bashir im Dezember 2018, die darauffolgende Übergangszeit, der Militärputsch vom 25. Oktober 2021 und der darauf folgende Krieg/Militärkonflikt sowie der anhaltende zivile Widerstand.

Da die Militärjunta die öffentlichen Medien und das Internet kontrolliert und ein großer Teil der sudanesischen Bevölkerung keine sozialen Medien nutzt, bleibt das Schreiben auf Mauern ein wichtiges Mittel der Selbstdarstellung und Kommunikation. Die Wände dienen als Schwarzes Brett für die wichtigsten Ereignisse des Aufstands, als Ausdruck der gemeinsamen Hoffnungen, Ziele und Visionen der Menschen und vor allem als Gedenkstätte für die Märtyrer.

 Diese Schriften und Kunstwerke sind Aufzeichnungen der Revolutionsereignisse und wesentliche Teile ihrer Geschichte. Sie werden jedoch ständig von öffentlichen Gebäuden und Straßen entfernt, sei es durch Sicherheits- und Geheimdienstkräfte, Haus- und Ladenbesitzer, Witterungseinflüsse (die verwendeten Materialien sind von schlechter Qualität, so dass die Schriften und Kunstwerke nicht lange halten) oder durch den anhaltenden militärischen Konflikt.

Die Schriften und Kunstwerke verschwinden undokumentiert und werden sowohl von den sudanesischen als auch den internationalen Medien übersehen. Ziel des Projekts ist es, diese wichtige Komponente der sudanesischen Revolution ebenso zu bewahren wie die Revolution selbst.

Präsentation von SudanUprising Germany.

Die Veranstaltung wird in englischer Sprache gehalten und ist Teil der Ausstellung "Wir nennen es Revolution. Transnationaler Aktivismus in Berlin".  Der Eintritt ist frei.