Öffnungszeiten

Ab dem 16.11.2021 ist der Besuch des Museums nur noch unter 2G-Bedingungen möglich. Bitte legen Sie dort Ihren digitalen Impfnachweis oder Ihren QR-Code vor.

Ausstellungen

Di–Do 12:00–18:00 Uhr
Fr–So 10:00–20:00 Uhr
Eintritt frei

Archiv

Di und Mi 10:00–16:00 Uhr
Do 12:00–18:00 Uhr

Anfahrt

FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstraße 95A
10999 Berlin-Kreuzberg
U-Bahn Kottbusser Tor (U1, U8), Bus M29, 140

So finden Sie uns:

https://goo.gl/maps/vu8x9AQBR762

Barrierefreiheit

Rollstuhlgerechter Zugang zu allen Ausstellungen, zum Archiv und der Veranstaltungsetage. Eine barrierefreie Toilette befindet sich im Untergeschoss des Museums. Für die Nutzung können Sie einen Schlüssel im Buchladen des Museums (Hochparterre) entleihen.

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Die Dachetage des Friedrichshain-Kreuzberg Museums kann für Seminare, Vorträge, Workshops und Filmvorführungen gemietet werden.

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Kontakt

Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
Fachbereich Kultur und Geschichte

FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstraße 95A
10999 Berlin-Kreuzberg
Fax +49 30 50 58 52 58
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Ab dem 16.11.2021 ist der Besuch des Museums nur noch unter 2G-Bedingungen möglich.
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Fachaustausch Online

Multidirektionale Erinnerung: Was bedeutet das für die historisch-politische Bildung?

Freitag, 16. Dezember - Samstag, 17. Dezember 2021

Das Buch „Multidirektionale Erinnerung. Holocaustgedenken im Zeitalter der Dekolonisierung“ von Michael Rothberg hat im deutschsprachigen Raum kontroverse Diskussionen ausgelöst. Im Zentrum der Debatten steht die Frage, inwiefern und ob sich das Konzept der „multidirektionalen Erinnerung“ auf die Erinnerungskultur(en) in Deutschland übertragen lässt.Im Rahmen eines Fachtages soll das Konzept der „multidirektionalen Erinnerung“ aus einer praktischen Perspektivediskutiert werden: Was bedeutet „multidirektionale Erinnerung“? Was sind produktive, was sindproblematische Aspekte des Konzepts? Wo finden wir multidirektionales Erinnern in der Bildungsarbeit? Wie kann das Konzept die historisch-politische Bildung verbessern? Welche Herausforderungen sind dabei miteingeschrieben? 

Die Teilnahme an der Fachtagung ist kostenfrei, jedoch begrenzt. Bitte melden Sie sich bis zum 10.12.2021 verbindlich an. Anmeldung: Mira Yacine yacine@tu-berlin.de

 

Eine Kooperation von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt, FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum, Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Online-Veranstaltung

Launch zum Podcast Lose Fäden - Eine post*migrantische Spurensuche in den 90ern

Donnerstag, 02. Dezember 2021, 18:00 Uhr

Wie organisierten sich migrantisierte Menschen und Menschen mit Rassismuserfahrung seit dem Mauerfall? Welche emanzipatorischen Projekte und Visionen haben sie auf den Straßen, in den Geflüchtetenlagern, Frauen- und Jugendclubs, in den Fabriken und Universitäten erarbeitet und wieso hören wir bis heute kaum davon? Die Podcast-Serie “Lose Fäden” will anhand von Zeitzeug*innengesprächen migrantischer Wissensproduktion Gehör verschaffen und damit Perspektiven sichtbar machen, die in den dominierenden Erzählungen marginalisiert sind.

Zum Auftakt der ersten Episode lädt das Team von Lose Fäden in Kooperation mit dem Friedrichshain-Kreuzberg-Museum zu einem Gespräch mit drei Protagonist*innen ein. Dabei wird Einblick in verschiedene erzählerische Stränge gegeben, die im Laufe des Podcast entwickelt werden. Moderation: Tran Thu Trang.

Dr. Halil Can ist politischer Aktivist, Politikwissenschaftler und Europäischer Ethnologe. Er promovierte über Identitätsprozesse, Otheringerfahrungen und Empowermentpraxen und war u.a. Mitgründer der Zeitschrift „kauderzanca“. 

Fatima Hartmann ist Erziehungswissenschaftlerin und Journalistin. 1989 gründete sie mit anderen Aktivist*innen den Verein Rom e.V. in Köln und war Redakteurin der Romani Zeitschrift Jek Chib. Sie war aktiv in der feministischen Bewegung sowie in Kämpfen um Bleiberechte.

Patrice Poutrus ist Zeithistoriker und Migrationsforscher und ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Erfurt tätig. 2019 erschien sein Buch "Umkämpftes Asyl. Vom Nachkriegsdeutschland bis in die Gegenwart."

Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa des Landes Berlin.

 

Zugangsdaten:

https://us02web.zoom.us/j/87946125691?pwd=RVBjeGViYlAwelBZTUV0Q29MYmpPUT09

Meeting-ID: 879 4612 5691

Kenncode: 874633

Buchpräsentation

26. November 2021, 18 Uhr

Nedim Hazar: Deutschlandlieder. Almanya Türküleri. Zur Kultur der türkeistämmigen Community seit dem Anwerbeabkommen

Als Deutschland und die Türkei 1961 das Anwerbeabkommen beschlossen, kamen so genannte "Gastarbeiter" ins Land; es gab weder Satellitenantennen noch Internet. Die Migrant*innen begannen, eigene Lieder zu schreiben: Deutschlandlieder, Almanya Türküleri – Songs, die in Deutschland entstanden sind. Als Sänger der ersten deutsch-türkischen Rockband Yarinistan ist Nedim Hazar Teil dieser Geschichte. Sein Buch umfasst zehn solcher Songs. Sie handeln von Liebe, Sterben, Arbeit, Exil, Sprache, Kulinarik, Alter und Rassismus. Sie verknüpfen Musik und Gesellschaft, Vergangenheit und Gegenwart, persönliche Erzählungen und Interviews, darunter mit Lale Akgün, Deniz Utlu, İdil Baydar und Shermin Langhoff. Hazars Buch ist eine vielstimmige Compilation der Migrationsgesellschaft Deutschland.

Die Lesung findet in der Ausstellung "Geschichte wird gemacht" des FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museums statt. Eintritt frei, barrierearmer Zugang.

Zutritt zur Veranstaltung ist nur mit einem aktuellen 2G-Nachweis (genesen oder geimpft) möglich. Dieser wird am Einlass kontrolliert. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Verflechtungen

60 Jahre Mauerbau = 60 Jahre türkisch-deutsches Anwerbeabkommen

15. November 2021, 18.00 bis 20.00 Uhr

Ort: Kinosaal der Stiftung Berliner Mauer (Bernauer Straße 119, 13355 Berlin)

Am 13. August 1961 wurde die Berliner Mauer errichtet. Kurz danach schlossen die BRD und die Türkei am 30. Oktober 1961 das Anwerbeabkommen. Während die einen mitunter aus dem Fenster in die Freiheit zu springen versuchten, kamen die anderen mit dem Flugzeug und Zug in die BRD. Beide Daten sind historische Ereignisse und Referenzmomente, die unsere gesellschaftliche Entwicklung nachhaltig geprägt haben. In ihnen stecken aber auch Hoffnungen auf ein besseres Leben und gleichzeitig Auseinandersetzungen mit Heimweh, Diskriminierungen und der eigenen Verortung.

Beide historischen Ereignisse prägen Berlin so sehr wie keine andere Stadt. Ihre Geschichten haben sich in den Stadtraum und in die Gesellschaft unterschiedlich eingeschrieben. Was wissen wir davon, was nicht? Wie hängen die zwei Ereignisse von 1961 miteinander zusammen? Welche Auswirkungen hatten der Bau und der Fall der Berliner Mauer auf die Migrationsgeschichte? Welche Erinnerungen hatten die in Berlin lebenden Menschen auf die geteilte Stadt, welche Perspektiven haben sie auf die Entwicklungen Berlins? Diese und viele weitere Themen diskutieren wir bei der Veranstaltung mit Vortrag, Gesprächen und filmischen Einblicken.

Eine Kooperationsveranstaltung der Stiftung Berliner Mauer, der Berliner Landeszentrale für politische Bildung und des FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museums.

Aufgrund der begrenzten Platzanzahl bitten wir um Anmeldung bis zum 11. November 2021. Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und im Nachgang auf Youtube der Stiftung sichtbar sein.

Anmeldung mit vollständigem Namen bitte unter: verflechtungenstiftung-berliner-mauer.REMOVE-THIS.de