Öffnungszeiten

Ausstellungen

Di–Fr 12:00–18:00 Uhr
Sa–So 10:00–18:00 Uhr
Eintritt frei

Archiv

Di und Mi 10:00–16:00 Uhr
Do 12:00–18:00 Uhr

Büro

Di–Fr 9:00–15:00 Uhr

Anfahrt

FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstraße 95A
10999 Berlin-Kreuzberg
U-Bahn Kottbusser Tor (U1, U8), Bus M29, 140

So finden Sie uns:

https://goo.gl/maps/vu8x9AQBR762

Barrierefreiheit

Rollstuhlgerechter Zugang zu allen Ausstellungen, zum Archiv und der Veranstaltungsetage. Eine barrierefreie Toilette befindet sich im Untergeschoss des Museums.  Für die Nutzung können Sie einen Schlüssel im Buchladen des Museums (Hochparterre) entleihen.

Vermietung

Die Dachetage des Friedrichshain-Kreuzberg Museums kann für Seminare, Vorträge, Workshops und Filmvorführungen gemietet werden.

Anfragen bitte spätestens 4 Wochen vor dem Wunschtermin an Herrn Jansen:
Tel. +49 30 50 58 52 46 oder vermietungfhxb-museum.REMOVE-THIS.de

Nähere Informationen finden Sie hier

Publikationen

Hier finden Sie eine Liste unserer Veröffentlichungen.

Newsletter & Facebook

Möchten Sie unseren monatlichen Newsletter erhalten? Schicken Sie eine kurze E-Mail mit dem Betreff „Bestellen“ an
veranstaltungenfhxb-museum.REMOVE-THIS.de

Besuchen Sie uns auf Facebook!

Kontakt

Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
Fachbereich Kultur und Geschichte

FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstraße 95A
10999 Berlin-Kreuzberg
Tel. +49 30 50 58 52 33
Fax +49 30 50 58 52 58
infofhxb-museum.REMOVE-THIS.de

Logo FHXB-Museum

Suche

Suche einblenden

Steven Robins – Briefe aus Stein: Von Nazi-Deutschland nach Südafrika

Buchpräsentation

19. September 2019

19:00 – 21:00 Uhr

5. Etage / Dachgeschoss

Port Elizabeth, Südafrika. Ein Foto von drei Frauen auf einem kleinen Tisch. Steven Robins erfuhr erst später, dass es sich bei diesem Foto um die Mutter und die Schwestern seines Vaters handelte. Es entstand 1937, bevor sie dem Holocaust zum Opfer fielen. Allein Robins Vater gelang die rettende rechtzeitige Flucht. Er sollte jedoch niemals über das Schicksal seiner Familie sprechen.

Jahre später findet Robins schließlich fast hundert Briefe, die den Briefwechsel zwischen den einzelnen Familienmitgliedern in Berlin und Südafrika während des nationalsozialistischen Terrors dokumentieren. Während seiner Recherchen entdeckt er in Kreuzberg in die Straße eingelassene Steine mit den Lebens- und Deportationsdaten von Juden.

Daraufhin kontaktiert Robins den verantwortlichen Künstler Gunter Demnig und das Friedrichshain-Kreuzberg Museum. Mit Unterstützung der BVV erreichten sie, dass am 4. Juli 2000 die ersten zwei amtlich genehmigten Stolpersteine für Siegfried und Edith Robinski in der Naunynstraße 46 verlegt wurden.

In seiner Publikation „Briefe aus Stein“ erweckt Steven Robins die Briefe der Familie zu neuem Leben und gibt den Hinterbliebenen eine Stimme. Er untersucht ebenso die Komplizenschaft seines Fachgebietes, der Anthropologie, die ebenso wie die Eugenik und die Ethnologie die vermeintlich wissenschaftlichen Grundlagen für den nationalsozialistischen Rassismus legte.

Das Friedrichshain-Kreuzberg Museum lädt gemeinsam mit dem Jüdischen Museum Berlin und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Interessierte zur Präsentation der deutschsprachigen Ausgabe des Buches ein. Anschließend übergibt Steven Robins den Briefbestand seiner Familie dem Jüdischen Museum Berlin zur Verwahrung und Forschung.

In Kooperation mit Metropol Verlag, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Jüdisches Museum Berlin.

Briefe aus Stein

Stadtspaziergang mit Steven Robins

Freitag, 20. September 2019, 15:00 Uhr

Der Spaziergang führt zu den Alltagsorten der Familie Robinski – z.B. dem Wohnort in der ehemaligen Wallnertheaterstraße 45 (heute Lichtenberger Straße 34), dem Standort der ehemaligen Synagoge in der Heidereutergasse oder der Schule von Edith Robinski.
Dauer: ca. 2,5 Stunden

Die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist erforderlich.

Treffpunkt :

Georg-Friedrich-Händel-Gymnasium 

Frankfurter Allee 6a

10247 Berlin

Wohnen und Mietkämpfe in Friedrichshain-Kreuzberg

Öffentlicher Stadtspaziergang mit Stefan Zollhauser

Dienstag, 24. September 2019, 17:00 Uhr

Begleitprogramm zur neuen Wechselausstellung „Dach über Kopf! Wohnraumfragen in Friedrichshain und Kreuzberg“

Wie werden Mietstreiks organisiert? Was bedeuten Weißer Kreis und Schwarzwohnen? Und wer stoppte die Kahlschlagsanierung?

Wir begleiten die Miet- und Häuserkämpfe der letzten 150 Jahre, thematisieren Zwangsräumungen und Selbsthilfeaktionen, staatliche und genossenschaftliche Initiativen und erkunden verschiedene Wohnformen. Mietskasernen, Sozialer Wohnungsbau, Eigenheimzulage und Mietpreisbindung sind nur einige Stationen unserer historischen Spurensuche. Dabei werden wir auch auf aktuelle Herausforderungen und verweigerte Lernprozesse eingehen.

Der Stadtspaziergang beginnt an der Ecke Blumenstraße/Andreasstraße und endet etwa 2 Stunden später am Kottbusser Tor.

Die Stadtspaziergänge sind kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten unter:

n.j.maierfhxb-museum.REMOVE-THIS.de

WOHN(T)RÄUME – WIE UND WO WOLLEN UND WERDEN WIR LEBEN?

Offene Druckwerkstätten in der Museumsdruckerei für Kinder und Erwachsene

Freitag, 27.09.2019, 16:00 – 20:00 Uhr 

Samstag, 28.09.2019, 14:00 – 18:00 Uhr

Begleitprogramm zur neuen Wechselausstellung „Dach über Kopf! Wohnraumfragen in Friedrichshain und Kreuzberg“

Wovon träumen die Bewohner*innen des Bezirks? Werden wir Baumhäuser bauen, Mini-Häuser in den Parks installieren, die Dächer mit Zelten beladen? Werden schwimmende Häuser auf der Spree gewünscht oder gibt es Visionen von besonderen Wohntürmen?  

Wünsche, Träume und Utopien zum zukünftigen Wohnen und Leben im Bezirk sollen in den Offenen Druckwerkstätten bildnerisch und schriftlich formuliert werden. Gearbeitet wird dabei mit Linolschnitt, dem typografischen Handsatz und den historischen Pressen der Museumsdruckerei. Eine Auswahl der so entstandenen Arbeiten wird in der aktuellen Wechselausstellung gezeigt.

Die Teilnahme ist kostenfrei, es wird um eine Materialspende gebeten. Teilnehmende sollten sich mindestens eine halbe Stunde Zeit nehmen, müssen aber nicht während des gesamten Zeitraums anwesend sein.

Kinder unter 14 Jahren können nur in Begleitung eines Erwachsenen teilnehmen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Geleitet werden die Offenen Druckwerkstätten von der Bildenden Künstlerin Miriam Zegrer und der Autorin Henriette Dushe, die 2011 zusammen die NEUKÖLLNERschulBUCHWERKSTATT gründen und seit 2015 die KINDERhandPRESSE in der historischen Druckerei des FHXB Museums leiten.

Bau eines Tiny Homes mit dem Verein "Little Home" und KARUNA

Wochenend-Workshop

Samstag, 5. Oktober, 11:00 Uhr bis Sonntag, 6. Oktober 2019, 15:00 Uhr

Begleitprogramm zur neuen Wechselausstellung „Dach über Kopf! Wohnraumfragen in Friedrichshain und Kreuzberg“

Wir bauen zwei Little Homes für zwei wohnungslose Berliner*innen. Betreut wird der Workhsop von Sven Lüdecke, dem Gründer des Vereins "Little Home" aus Köln. Helft mit, baut mit! 

Die beiden Little Homes werden im Anschluss feierlich nach Spandau auf ein Privatgrundstück überführt. Dort erhalten zwei wohnungslose Menschen vorübergehend ein Zuhause und einen Miniob bei einem Autohändler. 

Anmeldung: n.j.maier@fhxb-museum.de 

Öffentliche Feierabendführung durch die Ausstellung

Dach über Kopf! Wohnraumfragen in Friedrichshain und Kreuzberg

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 18:00 Uhr

 

Die neue Wechselausstellung untersucht die Bedingungen, Räume und Kämpfe um das Wohnen in Friedrichshain und Kreuzberg historisch und gegenwartsbezogen.

Dauer: ca. 45 Minuten. 

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. 

Geteilte Welten

Exotisierte Unterhaltung und Artist*innen of Color in Deutschland, 1920–1960 von Susann Lewerenz

Buchvorstellung und Gespräch

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 19:00–20:30 Uhr

Bis weit in das 20. Jahrhundert hinein war das Unterhaltungsgewerbe einer von wenigen Berei­chen, in denen People of Color in Deutschland Arbeit fanden – auch und gerade wegen der auf sie gerich­te­ten rassifizierenden und exotisierenden Zuschreibungen. In ihrer 2017 erschie­nenen Disser­tation untersucht Susann Lewerenz, in welcher Weise sich die politischen und gesell­schaftlichen Umbrüche des 20. Jahrhunderts auf die Lebens- und Arbeitsbedin­gun­gen sowie die Präsentationsstrategien von Artist*innen of Color im Zirkus, Varieté und in der Schau­stellerei in Deutsch­land niederschlugen.

In der Buchvorstellung wird sie dieser Frage an Bei­spielen aus der Berliner Unterhaltungs­kultur nachgehen. Als Ausgangspunkte dienen ihr dabei Zäsuren der deut­schen Geschichte, die sie auf ihre Bedeutung für die Geschichte(n) von Ar­tist*innen of Color befragt: Wie wirk­ten sich die im Versailler Vertrag festgelegte Beendigung des deutschen Kolonia­lismus, die Rhein­landbesetzung und die Einführung der Demokratie in Deutschland 1919 auf ihre Le­bens- und Arbeitsverhältnisse aus? Was veränderte sich für sie mit der 1929 einsetzen­den Welt­wirtschaftskrise? In welcher Weise und mit welchen Folgen verschärften sich mit dem 1939 in Europa beginnenden Zweiten Weltkrieges die gegen People of Color gerichteten „rassenpolitischen“ Maßnahmen des NS-Regimes? Welche Räume und Rollen standen Artist*innen of Color im Krieg noch offen? Und wie wirkten sich die beiden deutschen Staats­grün­dungen 1949 auf die Lebens- und Arbeitsbedin­gungen derjenigen aus, die den Krieg überlebt hatten?

Vortrag von Susann Lewerenz und Gespräch mit Nicola Lauré al-Samarai (Moderation).

 

Bild: Postkarte der „Frank Jackson Company“, vermutlich aus den 1920er-Jahren, aus der Sammlung Susann Lewerenz.
Die afrodeutschen Geschwister Jackson waren mit ihrer Lasso- und Reiternummer international gefragt, weshalb es ihnen leicht fiel, nach der Etablierung des NS-Regimes Engagements im Ausland zu finden.

Wohnen und Mietkämpfe in Friedrichshain-Kreuzberg

Öffentlicher Stadtspaziergang mit Stefan Zollhauser

Sonntag, 20. Oktober 2019, 13:30 Uhr

Begleitprogramm zur neuen Wechselausstellung „Dach über Kopf! Wohnraumfragen in Friedrichshain und Kreuzberg“

Wie werden Mietstreiks organisiert? Was bedeuten Weißer Kreis und Schwarzwohnen? Und wer stoppte die Kahlschlagsanierung?

Wir begleiten die Miet- und Häuserkämpfe der letzten 150 Jahre, thematisieren Zwangsräumungen und Selbsthilfeaktionen, staatliche und genossenschaftliche Initiativen und erkunden verschiedene Wohnformen. Mietskasernen, Sozialer Wohnungsbau, Eigenheimzulage und Mietpreisbindung sind nur einige Stationen unserer historischen Spurensuche. Dabei werden wir auch auf aktuelle Herausforderungen und verweigerte Lernprozesse eingehen.

Der Stadtspaziergang beginnt an der Ecke Blumenstraße/Andreasstraße und endet etwa 2 Stunden später am Kottbusser Tor.

Die Stadtspaziergänge sind kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten unter:

n.j.maierfhxb-museum.REMOVE-THIS.de

Wohnen und Mietkämpfe in Friedrichshain-Kreuzberg

Öffentlicher Stadtspaziergang mit Stefan Zollhauser

Sonntag, 27. Oktober 2019, 11:30 Uhr

Begleitprogramm zur neuen Wechselausstellung „Dach über Kopf! Wohnraumfragen in Friedrichshain und Kreuzberg“

Wie werden Mietstreiks organisiert? Was bedeuten Weißer Kreis und Schwarzwohnen? Und wer stoppte die Kahlschlagsanierung?

Wir begleiten die Miet- und Häuserkämpfe der letzten 150 Jahre, thematisieren Zwangsräumungen und Selbsthilfeaktionen, staatliche und genossenschaftliche Initiativen und erkunden verschiedene Wohnformen. Mietskasernen, Sozialer Wohnungsbau, Eigenheimzulage und Mietpreisbindung sind nur einige Stationen unserer historischen Spurensuche. Dabei werden wir auch auf aktuelle Herausforderungen und verweigerte Lernprozesse eingehen.

Der Stadtspaziergang beginnt an der Ecke Blumenstraße/Andreasstraße und endet etwa 2 Stunden später am Kottbusser Tor.

Die Stadtspaziergänge sind kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten unter:

n.j.maierfhxb-museum.REMOVE-THIS.de