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Di–Do 12:00–18:00 Uhr
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Eintritt frei

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Di und Mi 10:00–16:00 Uhr
Do 12:00–18:00 Uhr

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FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstraße 95A
10999 Berlin-Kreuzberg
U-Bahn Kottbusser Tor (U1, U8), Bus M29, 140

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Rollstuhlgerechter Zugang zu allen Ausstellungen der drei Etagen, zum Archiv und der Veranstaltungsetage. Ausstellungen im Glasturm sind nicht rohlstuhlgerecht. Eine barrierefreie Toilette befindet sich im Untergeschoss des Museums. Für die Nutzung können Sie einen Schlüssel im Buchladen des Museums (Hochparterre) entleihen.

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Kiezgespräch – Leben an und mit der Berliner Mauer

20. Juni | 18:00 Uhr | FHXB Museum

35 Jahre nach dem Mauerfall gehören Friedrichshain und Kreuzberg wie selbstverständlich zusammen. Von 1961 bis 1989 waren die Stadtteile jedoch durch Mauer und Grenzanlagen getrennt. Wie entwickelten sich die Kieze während der Teilung? Wie schauten Menschen in Friedrichshain und Kreuzberg auf die Teilung der Stadt? Und was bedeutete der Fall der Berliner Mauer 1989 für die Menschen vor Ort? Diesen und anderen Fragen geht der Berliner Beauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (BAB) in seiner Veranstaltungsreihe „Mein Kiez. Geschichte(n) des geteilten Berlins“ nach. Im Juni macht die Reihe in Kreuzberg Station.

 

Am 20. Juni 2024, 18:00 Uhr, findet im Museum ein Kiezgespräch mit der Historikerin Anna von Arnim-Rosenthal und den Zeitzeuginnen Bettina Rathenow und Sanem Kleff statt. Bettina Rathenow war Mitbegründerin der Oppositionsgruppe Frauen für den Frieden in der DDR und 1989/90 Teilnehmerin des Runden Tisches in Friedrichshain. Die türkeistämmige Lehrerin Sanem Kleff arbeitete ab 1981 an einer Kreuzberger Hauptschule. Heute leitet sie das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Moderiert wird das Gespräch von BAB-Referent Dr. Philipp Schultheiß.

 

Kiezgespräch mit Publikumsbeteiligung mit

Sanem Kleff, Zeitzeugin

Bettina Rathenow, Zeitzeugin

Anna von Arnim-Rosenthal, Leiterin der East Side Gallery, Stiftung Berliner Mauer

Moderation:

Dr. Philipp Schultheiß, Referent beim Berliner Aufarbeitungsbeauftragten

 

Eintritt frei | Veranstaltung in deutscher Lautsprache | Rollstuhlgerechter Zugang

 

Eine Kooperation des Berliner Aufarbeitungsbeauftragten mit dem FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum.

Weitere Informationen: https://www.berlin.de/aufarbeitung/mein-kiez/artikel.1421814.php

 

Anmeldungen erwünscht unter veranstaltungenaufarbeitung-berlin.REMOVE-THIS.de.

 

Einweihung der Audre-Lorde-Straße und eines Gedenkzeichens für Audre Lorde

28. Juni | 17:00 – 19:00 Uhr | Kreuzung Audre-Lorde-Straße/Muskauer Straße, 10997 Berlin (Nähe U-Bhf. Görlitzer Bhf.)

Die afro-amerikanische, lesbische Feministin, Kämpferin und Dichterin Audre Geraldine Lorde (1934–1992) hat mit ihrem Einsatz gegen Homophobie, Sexismus und Rassismus die Schwarze Frauen*Bewegung weltweit maßgeblich beeinflusst. Sie war Professorin am Hunter College, Mitbegründerin verschiedener Organisationen und erhielt 1984 eine Gastprofessur am John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien der Freien Universität Berlin. Zwischen 1984 und 1992 hielt sie sich oft in West-Berlin, u.a. in Kreuzberg, auf. Hier hielt sie Lesungen und Vorträge, rief zum Kampf gegen Rassismus auf und ermutigte Schwarze Frauen, die eigene Geschichte sichtbar zu machen.

 

Das Bezirksparlament von Friedrichshain-Kreuzberg beschloss im Februar 2019, eine Straße nach Audre Lorde zu benennen. Auf Grundlage einer Bürger*innenbefragung wählte es dafür den nördlichen Abschnitt der Manteuffelstraße. Nun wird die Audre-Lorde-Straße feierlich eingeweiht.

 

Bei der Einweihungsfeier sprechen Clara Herrmann (Bezirksbürgermeisterin Friedrichshain-Kreuzberg), Werner Heck (Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg) sowie Wegbegleiterinnen Audre Lordes und Mitstreitende von damals und heute: Katharina Oguntoye (Historikerin und Projektmanagerin, Gründerin von Joliba e.V.), Dr. Marion Kraft (Literaturwissenschaftlerin, Autorin, Übersetzerin), Dagmar Schultz (Filmemacherin, Verlegerin des Orlanda Frauenverlags). Ebenfalls zu Wort kommen Tahir Della (Promotor im Eine Welt Promotor*innen-Programm, ISD Bund e.V.) & Jasmin Eding (Diplom-Sozialpädagogin, Mitbegründerin von ADEFRA e.V.). Musikalisch und künstlerisch gestaltet wird das Programm von der Berliner Band 3 Women, vom interkulturellen Friendship-Chor des Joliba e.V. und von Künstler*in und Poet*in Lahya Aukongo. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Cassandra Ellerbe.

 

Für das leibliche Wohl wird der Food Truck von Papa Africa sorgen.

 

Eine Veranstaltung organisiert vom FHXB Museum & Art Planner


Lange Buchnacht in der Oranienstraße

29. Juni | 17:30 – 19:45 Uhr | FHXB Museum

Leben im Widerstand: Franziska zu Reventlow, Erich Mühsam, Olga Benario, Fritz Oerter

17:30 – 18:30 Uhr

 

Im Kontext der Ausstellung „Gruppe Eva Mamlok – Widerstandsgeschichten“ (14. Juni - 22. September 2024), welche den Widerstand von jungen jüdischen Antifaschistinnen in Berlin-Kreuzberg thematisiert, stellen Kristine Listau und Jörg Sundermeier vom Verbrecher Verlag verschiedene Texte von antifaschistischen Autor*innen vor.

Listau und Sundermeier lesen Texte von Franziska zu Reventlow, Erich Mühsam, Olga Benario und Fritz Oerter. Diese verbindet, dass sie als politisch aktive Schriftsteller*innen gegen den Anfang des 20. Jahrhunderts aufkommenden Nationalismus gekämpft und ein Leben im Widerstand geführt haben. 

 

Milly Witkop und Rudolf Rocker — Ein anarchistisches Traumpaar aus jiddischer Sicht

19:00 – 19:45 Uhr

 

Milly Witkop und Rudolf Rocker trafen sich als politisch aktive Anarchist:innen 1895 in London, waren während des Krieges inhaftiert, verbrachten die Weimarer Jahre gemeinsam in Berlin, flohen noch 1933 in die USA, wo sie bis zu Millys Tod 1955 zusammen in der Nähe von New York lebten:

Milly Witkop, die älteste von vier Töchtern einer jüdischen Familie aus Zlatopol/Ukraine, 17 oder 18-jährig als "Quartiermacherin" von ihrer Familie nach London geschickt, löste sich bald von ihrer religiösen Erziehung und wurde lebenslange anarchafeministische Redakteurin und einflußreiche Aktivistin.

Rudolf Rocker, katholisches Waisenkind mit Heimerfahrung aus Mainz, erlernte den Beruf des Buchbinders, wurde früh in der Sozialdemokratie politisch sozialisiert, ehe er sie 1891 im Streit verließ. In Paris lernte er bald darauf osteuropäische, "jiddische" Anarchist:innen kennen, fühlte sich magisch angezogen, erlernte die jiddische Sprache und wurde 1898 in London als Goy Redakteur einer jiddischen Arbeiter:innen-Zeitung und anarchistischer Kulturtuer. Die Fülle seines publizistischen Wirkens erschließt sich in zwei Sprachen: der spanischen und der jiddischen.

Arndt Becks Lesung bildet eine Collage von Übersetzungen aus der jiddischen Presse und setzt Schlaglichter auf das Wirken zweier ungewöhnlicher Menschen. Er bezeichnet sich selbt als Künstler, Kulturtuer, Kreuzberger Resteverwerter und Mitbegründer:in von yiddish.berlin.

 

Die Lesungen finden im FHXB Museum in deutscher Lautsprache statt. Der Eintritt ist frei.

 

Veranstaltung im Rahmen der langen Buchnacht. Das komplette Programm findet ihr hier.  

 

 

Offener Studienraum – Ein rassismuskritischer Lern-, Austausch- und Begegnungsort

01. Juli | 18 Uhr | 1. Stock

 

Zum Tag gegen antimuslimischen Rassismus, am 01. Juli 2024, eröffnet der Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V. Leipzig einen offenen Studienraum und organisiert einen Gedenkabend mit Gesprächen, Gedichten und Musik im FHXB Museum. Damit erweitert der Verband das Projekt „Ver/sammeln antirassistischer Kämpfe – ein offenes Archiv“.

 

Der offene Studienraum ist ein Projekt des Verbands binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V. Leipzig. „Ver/sammeln antirassistischer Kämpfe – ein offenes Archiv“ ist ein Projekt der Georg-August-Universität Göttingen, der Fachhochschule Kiel, des Dokumentationszentrums und Museums über die Migration in Deutschland e.V. (DOMiD) und des FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museums.

 

Gedenkabend mit Gesprächen, Gedichten und Musik, kuratiert von Newroz Duman

Informationen über Veranstaltungen und Termine: https://binational-leipzig.de/ 

„Deutsche Arbeit“ – Konzepte, Ideologien und Praktiken im Kolonialismus, Nationalsozialismus und Migrationsregime nach 1945

04. Juli | 18 Uhr | FHXB Museum

Mit der Veranstaltungsreihe „Zwangsarbeit (post)kolonial“ stellt das FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum mit Kooperationspartnern die historische Ausbeutung durch Arbeit in den Vordergrund. Dabei wird eine Diskussion über Überlappungen, Kontinuitäten, Brüche und Unterschiede von Zwangsarbeit in verschiedenen Herrschaftsregimen eröffnet.

 

Im Mittelpunkt der ersten Veranstaltung stehen nationale Politiken, Ideologien und Praktiken von Arbeit. Das Konzept „deutscher Arbeit“ konstruiert eine nationale Gemeinschaft. Durch diese Vorstellung werden „die Anderen“ entwertet, unterdrückt und ausgegrenzt.

Wie gestaltete sich die Verknüpfung von Arbeitsmoral und nationalen Ideologien im Kolonialismus, im Nationalsozialismus und im Migrationsregime nach 1945? Welche Bedeutung hatten Rassismus, Antisemitismus und weitere Unterdrückungsideologien dabei? In welcher Weise übersetzten und etablierten sich Herrschaftsverhältnisse über Politiken und Realitäten der Arbeit und was waren die Folgen? Inwiefern ergeben sich aus der historischen Betrachtung Bezüge zu heutigen Debatten über „deutsche Arbeit“?

 

Zusammen mit Dr. Maria Alexopoulou, Dr. Felix Axster und Dr. Nikolas Lelle diskutieren wir den Topos „deutsche Arbeit“ im Kolonialismus, Nationalsozialismus und Migrationsregime nach 1945; moderiert von Natalie Bayer.

 

Eintritt frei | Veranstaltung in deutscher Lautsprache | Rollstuhlgerechter Zugang