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Ab sofort brauchen Sie für den Museumsbesuch nur noch eine FFP2-Maske.

Ausstellungen

Di–Do 12:00–18:00 Uhr
Fr–So 10:00–20:00 Uhr
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Di und Mi 10:00–16:00 Uhr
Do 12:00–18:00 Uhr

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FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstraße 95A
10999 Berlin-Kreuzberg
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Fachbereich Kultur und Geschichte

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Eine Straße für Regina Jonas

Filmvorführung am 9. Juni um 18 Uhr im Moviemento

Regina Jonas (1902 – 1944) wurde 1935 als erste Frau weltweit als Rabbinerin ordiniert. Ihr Studium hatte sie mit der Arbeit „Kann die Frau das rabbinische Amt bekleiden?“ erfolgreich abgeschlossen. Nach ihrer Ordination betrafen ihre offiziellen Tätigkeiten Seelsorge und Religionsunterricht. Trotzdem arbeitete Regina Jonas ab 1938 verstärkt als Rabbinerin. 
Sie amtierte und predigte unter anderem in der heutigen Fraenkelufer Synagoge in Berlin-Kreuzberg. Zudem setzte sie sich für die Gleichberechtigung der Geschlechter ein und war in jüdischen Frauenorganisationen wie dem „Jüdischen Frauenbund“ aktiv. 
Unter dem nationalsozialistischen Regime musste sie Anfang 1942 Zwangsarbeit in Lichtenberg leisten, bevor sie schließlich im November desselben Jahres nach Theresienstadt deportiert wurde. Dort leistete sie weiterhin seelsorgerische Arbeit und hielt Predigten für Gefangene. Im Oktober 1944 wurde sie nach Auschwitz-Birkenau deportiert und dort nach wenigen Wochen ermordet.
Regina Jonas geriet in Vergessenheit. Erst ab den 1990er Jahren begann die Aufarbeitung ihres Lebens durch die Theologin Katharina von Kellenbach mit einer umfangreichen Biografie von Elisa Klapheck und einer kommentierten Ausgabe ihrer Abschlussarbeit. 

Nun soll in Kreuzberg eine Straße nach Regina Jonas benannt werden, um an sie zu erinnern und ihren Einsatz für Geschlechtergerechtigkeit in geistlichen Ämtern zu würdigen. Nach einem Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg 2021 soll unter Beteiligung der Öffentlichkeit eine Straße gefunden werden. 

Verschiedene Veranstaltungen über Regina Jonas sollen über ihr Leben, Wirken und ihre Bedeutung in der Gegenwart informieren und ihr jüdisch-feministisches Erbe erörtern. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, sich an den Veranstaltungen zu beteiligen. Abschließend soll mit der Öffentlichkeit eine Straße für die Umbenennung gefunden werden. 

 

Zum Auftakt findet eine Vorführung des Films „Regina“ der Regisseurin Diana Groó (2013) statt. Der Film gibt Einblicke in das Leben von Regina Jonas. Im anschließenden Gespräch erörtert die Regisseurin Diana Groó die Entstehung des Films. 

Wann? Donnerstag, 9. Juni 2022, 18:00 Uhr 
Wo? Moviemento Kino Kreuzberg, Kottbusser Damm 22, 10967 Berlin

 

Der Eintritt ist frei. Es gelten die Hygieneregeln des Kinos. 
Das Kino befindet sich im ersten Stock und ist für Rollis nur mit Hilfe eingeschränkt zugänglich.  Weitere Informationen unter: https://www.moviemento.de 

 

Foto: Regina Jonas

Veranstaltungsreihe Orte der Zwangsarbeit: Teil VI Friedrichshain-Kreuzberg

Donnerstag, 16. Juni 2022 um 18 Uhr 

Die Veranstaltung widmet sich verschiedenen Orten der Zwangsarbeit im Bezirk und diskutiert darüber, wie ein diversitätsorientiertes Gedenken aussehen kann.

In Friedrichshain und Kreuzberg waren viele handwerkliche und mittelständische Betriebe ansässig, die im Nationalsozialismus Zwangsarbeiter:innen einsetzten. In der Fontanepromenade 15 befand sich die „Zentraldienststelle für Juden beim Berliner Arbeitsamt“, die Berliner Jüdinnen und Juden zur Zwangsarbeit einteilte. 

Die Veranstaltung wirft einen Blick darauf, wie die Arbeit, die Unterkünfte und die Lebensbedingungen von Zwangsarbeiterinnen organisiert waren. Außerdem diskutieren die Referent:innen über Leerstellen der Aufarbeitung und eröffnen diversitätskritische Perspektiven auf das Gedenken an Zwangsarbeit. 

Eine Aufzeichnung der Veranstaltung finden Sie im Nachgang auf dem YouTube-Kanal des Dokumentationszentrums.

 

Programm

Begrüßung:

Christine Glauning Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Natalie Bayer Friedrichshain-Kreuzberg Museum

 

Lesung:

Ole Hemke 
 

Einführungsvortrag:

Mariane Pöschel Historikerin

 

Kurzvorträge:

Dominik Aurbach: zum RAW Warschauer Straße

Eberhard Elfert: zum Dragonerareal

Stella Flatten: zur Fontanepromenade 15

 

Moderation:

Roland Borchers Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

 

Eine 12-teilige Veranstaltungsreihe in Kooperation mit den Berliner Regionalmuseen (Januar-Dezember 2022).

 

Foto: Ein sowjetischer Kriegsgefangener im Reichsbahnausbesserungswerk (RAW) Warschauer Str., 1944 , Propagandafoto © Stiftung Deutsches Technikmuseum


 
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