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Rollstuhlgerechter Zugang zu allen Ausstellungen, zum Archiv und der Veranstaltungsetage. Eine barrierefreie Toilette befindet sich im Untergeschoss des Museums.  Für die Nutzung können Sie einen Schlüssel im Buchladen des Museums (Hochparterre) entleihen.

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Die Dachetage des Friedrichshain-Kreuzberg Museums kann für Seminare, Vorträge, Workshops und Filmvorführungen gemietet werden.

Anfragen bitte spätestens 4 Wochen vor dem Wunschtermin an Herrn Jansen:
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FHXB-Museum Friedrichshain Kreuzberg

Veranstaltungen: Aktuell

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Stadtspaziergang durch das revolutionäre Friedrichshain

mit Stefan Zollhauser

24. März 2019, 16:30 Uhr-18:30 Uhr

 

Warum gingen zum Ende des Ersten Weltkriegs Hunderttausende auf die Straße? Welche Zukunft erstrebten Luxemburg und Liebknecht? Und ist die Revolution wirklich gescheitert?

Ein wenig vergessen schlummert die Revolution 1918/19 bisher in unserem historischen Unterbewusstsein. Am Ende des Ersten Weltkriegs prallten Interessen und Visionen von Arbeiterschaft und Bürgertum heftig aufeinander. Im Spannungsverhältnis von Bewahren und Erneuern, friedlichen Protesten und (konter)revolutionärer Gewalt entstand eine neue demokratische Ordnung. Welche Wünsche, Ängste und Hoffnungen verbanden die Menschen mit der Revolution und wie traten sie für ihre politischen Überzeugungen ein? Welche Fragen sind heute unverändert aktuell? Auf der Suche nach Antworten werden wir auch die sehr unterschiedliche Erinnerung in den beiden deutschen Staaten thematisieren.

Der Stadtspaziergang beginnt an der Ecke Barnimstraße/Weinstraße und endet etwa 2 Stunden später in der Singerstraße.

Kosten: 5-11 Euro nach eigenem Ermessen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. 

 

 

Stefan Zollhauser ist Historiker und Medienpädagoge. Er hält sich gerne stundenlang in Berliner Archiven auf, wo er vor allem dem Alltag gewöhnlicher Leute auf die Spur geht und manche Abgründigkeiten entdeckt. Sein angesammeltes Wissen teilt er am Liebsten auf seinen dialogischen Stadtspaziergängen.

www.berliner-spurensuche.de

Führung / Vortrag von Michael Dewey in der Fontane-Apotheke: "Theodor Fontane und das Krankenhaus Bethanien“

Veranstaltungsort: Fontane-Apotheke im Bethanien, Mariannenplatz 2

Sonntag, 24. März 2019, 15:00 Uhr

Sonntag, 7. April 2019, 15:00 Uhr

Im ehemaligen Diakonissenhaus Bethanien am Mariannenplatz 2 befindet sich die sogenannte Fontane-Apotheke. Als Theodor Fontane hier 1848 seine Stelle als „Giftmischer“ antrat, pfiffen dem Apotheker auf dem Köpenicker Feld die Kugeln um die Ohren. Aber im Bethanien herrschte Ruhe, und der Dichter genoss sein letztes Jahr als (schreibender) Apotheker zwischen den frommen Diakonissen und ihren Patienten.

Die Veranstaltung ist kostenlos und ohne Anmeldung. 

GRENZGÄNGER*INNEN

Schwarze und osmanische Präsenzen in der Metropole Berlin um 1700

Mittwoch, 27. März 2019, 19 Uhr – Dachetage FHXB Museum

 

Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts wurden Afrikaner*innen und Osman*innen als Versklavte und Kriegsgefangene nach Brandenburg-Preußen verschleppt, um als Bedienstete, Musiker und Soldaten am Hof zu arbeiten. Wer waren diese Menschen? Wie sah ihr Alltag aus? Welche Handlungs- und Entscheidungsmöglichkeiten hatten sie? Diesen Fragen wird in der Projektpräsentation nachgegangen: mit zwei Broschüren, die Familiengeschichten und Einzelbiografien präsentieren, einem Panelgespräch und Musik.

 

Begrüßung

Gülay Gün (FHXB Museum); Dr. Christine Regus (Senatsverwaltung für Kultur und Europa); Dr. Manuela Bauche (Historikerin, FU Berlin) 

 

Musik

String Archestra, Leitung: Dr. Dr. Daniele Daude 

 

Panelgespräch: »Biografische Rekonstruktionen – diasporische Realitäten – historische Neubestimmungen: 
Stadtgeschichte re/visited« 

Aischa Ahmed (Geschichts- und Kulturwissenschaftlerin),
Nicola Lauré al-Samarai (Geschichts- und Kulturwissenschaftlerin), 
Peggy Piesche (Literatur- und Kulturwissenschaftlerin), 
Moderation: Dr. Noa K. Ha (Center for Metropolitan Studies, TU Berlin)

 

Musik

String Archestra

 

Gemeinsamer Ausklang

Eine Kooperation des FHXB Museums mit Berlin Postkolonial.

„Bei Muttern schmeckt der Kloß am besten. Fontane und der Wrangelkiez“ mit Ralf Fischer

Öffentliche Stadtführung

Sonntag, 31. März 2019, 15:00 Uhr
Sonntag, 14. April 2019, 15:00 Uhr

Als Theodor Fontane mit seinem Apothekerdienst in Bethanien begann, waren die Kämpfe auf dem Köpenicker Feld in vollem Gange. Im Oktober 1848 begannen die Bauarbeiten für den Luisenstädtischen Kanal. Revolutionäre Arbeiter zündeten eine Dampfmaschine an, die menschliche Wasserträger ersetzen sollte. Während sich das Köpenicker Feld zum Wrangelkiez wandelt, wird Berlin Reichshauptstadt und zugleich Weltstadt.
Theodor Fontane wird Zeuge all dieser Ereignisse.

Treffpunkt: Haupteingang Bethanien, Mariannenplatz 2
Dauer: ca. 1 Stunde

Weitere private Führungen für Gruppen auf Anfrage:
infofhxb-museum.REMOVE-THIS.de

 

Platzbenennung nach Maria von Maltzan

Diskussionsveranstaltung

Mittwoch, 3. April 2019, 19:00 Uhr
im Friedrichshain-Kreuzberg Museum, Dachetage

Wir laden Sie herzlich zur Diskussionsveranstaltung über die Platzbenennung am westlichen Ende der Naunynstraße nach Maria von Maltzan ein.

Begrüßung:     
Clara Herrmann, Stadträtin für Kultur und Weiterbildung des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg

Moderation:    
Werner Heck, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Bildung der Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg

Beiträge:     
Wolfgang Müller, Künstler, Musiker, Autor
Jürgen Karwelat, Berliner Geschichtswerkstatt

Sie sind herzlich dazu eingeladen, Ihre Erinnerungen
an Maria von Maltzan in einem kurzen Beitrag zu teilen.

Diskussion: Zur Ehrung von Maria von Maltzan

Die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg hat im Jahr 2018 beschlossen, ein Diskussions- und Beteiligungsverfahren zur Benennung des umgangssprachlich auch „Bullenwinkel“ genannten kleinen Platzes am westlichen Ende der Naunynstraße zu initiieren. Die Bezirksverordnetenversammlung schlägt vor, den Platz nach Maria von Maltzan zu benennen. Mit dieser Platzbenennung erfolgen keine Adressveränderungen der Naunynstraße mit ihren Nummern 38-53; die Anwohner*innen behalten weiterhin ihre offizielle Adresse. Es sei denn, eine Adressänderung in „Maria-von-Maltzan-Platz“ wird von allen Anwohner*innen ausdrücklich gewünscht.

Zur Person

Maria Gräfin von Maltzan kommt 1909 auf Schloss Militsch bei Breslau zur Welt. Trotz familiärer Widerstände macht sie 1927 ihr Abitur an der Elisabeth-Schule in Kreuzberg. In Breslau und München studiert sie Zoologie, Botanik sowie Anthropologie und arbeitet danach als Dolmetscherin und freie Journalistin. Sie ist in der Münchener Bohème unterwegs, engagiert sich im Widerstand gegen die Nationalsozialist*innen. Die Gestapo lädt sie mehrmals zu Verhören vor. „Das Pflaster in München fing an, zu heiß für mich zu werden“, erzählt sie in ihrer Autobiografie.

1935 zieht sie nach Berlin, studiert Veterinärmedizin, arbeitet beim Roten Kreuz und im Tierheim Lankwitz. Auch in Berlin engagiert sie sich im Widerstand. Noch bevor sie ihren späteren Mann, den jüdischen Schriftsteller Hans Hirschel kennenlernt, den sie vor den Nazi-Schergen verstecken wird, nimmt sie 1937 einen Mann auf, der aus dem KZ Sonneberg entkommen konnte. Insgesamt mehr als 60 Menschen wird sie das Leben retten: Sie besorgt gefälschte Papiere, ist als Fluchthelferin aktiv , bietet Unterschlupf. Dafür wird sie als „Gerechte unter den Völkern“ geehrt werden.

Sie überlebt Naziherrschaft und Krieg und verwirklicht ihren Traum einer eigenen Tierarztpraxis. Doch schon 1949 wird ihr wegen der Abhängigkeit von Aufputsch- und Schmerzmitteln die Approbation entzogen. Sie schafft schließlich den Entzug, lebt zunächst von Sozialhilfe, kämpft, bis sie ihre Zulassung wiedererlangt. Anfang der 1980er Jahre kehrt sie nach Kreuzberg  zurück, kümmert sich in ihrer Praxis am Oranienplatz auch um die Hunde der Kreuzberger Punker*innen. In ihren Memoiren „Schlage die Trommel und fürchte dich nicht“  schreibt sie:
„Meine Praxis ist zwar nur klein, aber ich bin in diesem Viertel geachtet, und ich habe mich mit der sehr bunten Jugend, den Punks und Alternativen, großartig arrangiert. Wenn ich abends mit meinen Hunden nach Hause komme und die Gestalten, die ich so treffe, auch manchmal etwas seltsam aussehen, so habe ich doch das Gefühl, unter Freunden zu sein.“

Die BVV, die bereits 2018 ein Beteiligungsverfahren zur Benennung des Platzes am westlichen Ende der Naunynstraße beschlossen hat, stellt nun die Benennung nach Maria von Maltzan zur Diskussion.

Gustav Landauer in seinen Briefen aus Krieg und Revolution

Vortrag

Donnerstag, 11. April 2019, 19:00 Uhr

Die Briefe Gustav Landauers gehören zur großen Briefliteratur in deutscher Sprache. Durch die Kriegsbegeisterung selbst vieler Freunde isoliert, verzichtet Landauer während des Ersten Weltkrieges, unter den Bedingungen der Zensur, auf jede öffentliche politische Äußerung. Er vertieft seine Studien zur Französischen Revolution und spricht sich über die Tragödie seiner Zeit aus in Vorträgen über Goethe, die Romantiker und Shakespeare. In zahlreichen Korrespondenzen wird sein Umgang mit der Situation reflektiert. Bei Ausbruch der Revolution im November 1918 ruft ihn der Freund Kurt Eisner nach München. Landauer arbeitet mit in den Rätegremien und in der kurzlebigen Räterepublik vom April 1919. Von München aus und aus der schwäbischen Provinz richtet er einfühlsame Briefe an die Töchter und korrespondiert mit Margarete Susman, Auguste Hauschner, Julie Wolfthorn, Max Nettlau, Fritz Mauther und vielen anderen über die Revolution und die Probleme einer bewegten Zeit.

Dr. Hanna Delf von Wolzogen, Herausgeberin des Briefwechsels von Landauer und Fritz Mauthner sowie der kritischen Briefedition Gustav Landauers, stellt Landauer in seinen späten Briefen und als Briefeschreiber vor.

Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Die Anarchie ist das Leben der Menschen, die dem Joche entronnen sind.“ - Gustav Landauer in Berlin 1889-1917

"Empört euch? Das tun wir schon lange!" Gesprächsreihe und Diskussion

Zu Gast: Katharina Oguntoye

Mittwoch, 17. April 2019, 19:00–21:00 Uhr

Friedrichshain-Kreuzberg Museum, Adalbertstr. 95 A, Dachetage

In ihrem Buch "Farbe bekennen" (1986) hat Katharina Oguntoye (gemeinsam mit May Ayim und Dagmar Schultz) erstmals die rassistischen Alltagserfahrungen afrodeutscher Frauen in Berlin beschrieben. Noch als sie 1982 nach Berlin kam, wurde Rassismus zumeist schlicht geleugnet. Die Gründung der ISD (Initiative Schwarze Deutsche) sowie weiterer Initiativen und Gruppen bewirkte eine Veränderung: Blackfacing im Theater, das N-Wort in Kinderbüchern oder Racial Profiling wurden endlich problematisiert. 

Katharina Oguntoye gründete 1997 den interkulturellen Verein Joliba e.V., um mit Empowerment möglichst alltagsnah gegen Rassismus vorzugehen. Joliba bietet Soziale Arbeit, Beratungen und Community Life an, aber auch Deutsch- und Computerkurse für Geflüchtete, Kinderfeste und Lesungen. Heute ist ihr liebstes Engagement die Förderung von künstlerischer Arbeit und Kreativität, dafür hat sie einen Ausstellungsraum eingerichtet. Denn "es geht darum, die Leute durch positive Impulse zu erreichen. Über die gemeinsame Arbeit kommen viel mehr Dinge zur Sprache, als wenn man sie nach ihren Erlebnissen fragen würde" (Katharina Oguntoye). Dennoch befragen wir sie nach ihren Erfahrungen.

Moderation: Wolfgang Lenk

Gustav Landauer und die Anfänge der Reformpädagogik

Vortrag

Donnerstag, 18. April 2019, 19:00 Uhr

Die Erschießung des weltweit bekannten Reformpädagogen Francisco Ferrer 1909 in Barcelona führte zu weltweiten Proteststürmen gegen den Justizmord. In Berlin riefen Liberale, Sozialdemokraten und Anarchisten zu großen Kundgebungen auf, die tausende Besucher verzeichneten. Viele erfuhren erstmals von Ferrers noch heute modern anmutenden Erziehungsgrundsätzen. Gustav Landauer lotete gemeinsam mit namhaften Pädagogen die Gründung von Ferrer-Schulen in Deutschland aus. Aber erst in der Weimarer Republik konnten die ersten Projekte verwirklicht werden.

Prof. Dr. Ulrich Klemm und Dr. Maurice Schuhmann erinnern an den Beginn der Reformpädagogik in Deutschland und die folgenden Entwicklungen.

Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Die Anarchie ist das Leben der Menschen, die dem Joche entronnen sind.“ - Gustav Landauer in Berlin 1889-1917

Gustav Landauer und die Münchner Räterepublik

Vortrag

Donnerstag, 25. April 2019, 19:00 Uhr

Durch seine führende Rolle in der Münchner Räterepublik war Gustav Landauer zur Zielscheibe reaktionärer Hetze geworden und wurde am 2. Mai 1919 von rechtsgerichteten Soldaten bestialisch ermordet. In der Presse und durch die Verbreitung tausender Flugblätter wurden zuvor zielgerichtet „Fake News“ gestreut, worin antisemitische Vorurteile und Bolschewistenfurcht beschworen wurden. Noch heute wird die 1. Räterepublik, in der Landauer neben Erich Mühsam und Ernst Toller wirkte, als „Scheinräterepublik“ denunziert.

Dr. Peter Seyferth, Publizist und Kenner der Münchner Räterepublik, erläutert die „kurze Woche der Anarchie“, die bereits am 13. April durch einen rechtsgerichteten Putsch und die anschließende Machtübernahme der KPD endete.

Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Die Anarchie ist das Leben der Menschen, die dem Joche entronnen sind.“ - Gustav Landauer in Berlin 1889-1917

„Sehr wertvoll sind darum die Vorschläge, die Silvio Gesell gemacht hat“. Die Freigeldtheorie damals und heute

Podiumsdiskussion

Freitag, 3. Mai 2019, 19:00 Uhr

Geld steht häufig im Mittelpunkt wohlfeiler Kapitalismuskritik. Schließlich ist es die herausragende Erscheinungsform einer Gesellschaft, die als ungerecht, gar unmenschlich empfunden wird. Silvio Gesells Ideen fanden so Eingang in unterschiedliche, unter anderen anarchistische Milieus. Während der Münchner Räterepublik kam es sogar zur Zusammenarbeit mit Gustav Landauer. Und auch heute noch sind Gesells Konzepte – wie etwa das „Schwundgeld“ – verbreitet. Dabei wird der Geldkritiker mal als Heilsbringer verehrt, mal als Vordenker des Nationalsozialismus verteufelt. Doch wie lassen sich die historischen Konstellationen nüchtern verorten? Und wie stellen sich Gesells Ideen angesichts des heutigen finanzmarktgetriebenen Kapitalismus und der aktuellen Niedrigzinspolitik dar?

Christoph Gollasch (promoviert zu Silvio Gesell), Stephan Lindner (Attac gegen Rechts) und Elisabeth Voß (Journalistin) diskutieren über Zinskritik, Schwundgeld und Regionalgeldinitiativen.

Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Die Anarchie ist das Leben der Menschen, die dem Joche entronnen sind.“ - Gustav Landauer in Berlin 1889-1917


 
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