Öffnungszeiten

Ausstellungen

Di–Do 12:00–18:00 Uhr
Fr–So 10:00–20:00 Uhr
Eintritt frei

Archiv

Di und Mi 10:00–16:00 Uhr
Do 12:00–18:00 Uhr

Anfahrt

FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstraße 95A
10999 Berlin-Kreuzberg
U-Bahn Kottbusser Tor (U1, U8), Bus M29, 140

So finden Sie uns:

https://goo.gl/maps/vu8x9AQBR762

Barrierefreiheit

Rollstuhlgerechter Zugang zu allen Ausstellungen der drei Etagen, zum Archiv und der Veranstaltungsetage. Ausstellungen im Glasturm sind nicht rohlstuhlgerecht. Eine barrierefreie Toilette befindet sich im Untergeschoss des Museums. Für die Nutzung können Sie einen Schlüssel im Buchladen des Museums (Hochparterre) entleihen.

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Fachbereich Kultur und Geschichte

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Führung in Kreuzberg zur Spurensuche jüdischen Lebens und der Familie Mamlok

22. Juni | 15:00 Uhr | U-Hallesches Tor

Am 22. Juni findet eine Führung im Bezirk Kreuzberg mit Miklas Weber statt, bei der anhand geographischer Bezugspunkte die Geschichte von Eva Mamlok erzählt wird.

 

Ein Rundgang in der „Südlichen Friedrichstadt“ rund um die Lindenstraße und dem Mehringplatz zur Spurensuche jüdischen Lebens und der Familie Mamlok, zu Stätten der Arbeiterbewegung während der Weimarer Republik und des Widerstands während der NS-Zeit. Wo war die Mamlok & Söhne Wein AG in der Markgrafenstraße und wo stand das Haus, in dem die Mamloks seit ca. 1916 bis zur Deportation im Oktober 1942 lebten und Martha Mamlok seit 1932 ihre Weinhandlung hatte? Um die Ecke das Vorwärtsgebäude, das zwar den Zweiten Weltkrieg überstand, aber nicht die Neubebauung des Mehringplatzes in den 1960/70er Jahren. Im Gegensatz dazu das Haus des Deutschen Metallarbeiterverbandes („IG-Metall-Haus“), das nach Plänen von Erich Mendelsohn erbaut wurde und heute noch steht. 

 

Startpunkt: U-Bahnausgang Hallesches Tor (U1 / U6). 

Länge: ca. 2 km Dauer: ca. 90 Minuten

 

Teilnehmerzahl begrenzt (max. 15 Personen). Um Anmeldung wird geben unter veranstaltungen@fhxb-museum.de.

Die Führung finden in deutscher Lautsprache statt. Der Eintritt ist frei.

 

Führungen durch das Sockelgeschoss des Schinkel-Denkmals auf dem Kreuzberg

Aufgrund der großen Resonanz vergangener Jahre werden auch im Jahr 2024  wieder Führungen durch das Sockelgeschoss des Schinkel-Denkmals auf dem Kreuzberg durchgeführt.

Die Führung bietet einen Einblick in den Kathedralen ähnlichen Raum von ca. 1500 m², der diverse bildhauerische Kunstwerke des alten Berlins beherbergt.

 

Termine 2024

18.04.2024 17:00 Uhr

23.05.2024 17:30 Uhr

20.06.2024 18:00 Uhr

11.07.2024 18:00 Uhr

29.08.2024 17:30 Uhr

06.09.2024 17:00 Uhr

19.09.2024 17:00 Uhr

08.10.2024 16:30 Uhr

 

Dauer: ca. 2 Stunden.

Treffpunkt: Oben auf dem Berg am Fuß der Treppe

Hinweis: Im Sockelgeschoss ist es auch im Sommer sehr kühl. Die Kleidung ist daher entsprechend zu wählen.

Tickets: 10,00 €  pro Person

Die Tickets können während der Öffnungszeiten im Museumsshop gekauft werden. Unter der Telefonnummer 030-5058-5232 kann eingeschränkt die Kartenverfügbarkeit abgefragt werden. Eine telefonische oder schriftliche Kartenreservierung ist nicht möglich.

Prominenz und Proletariat. Geschichten vom Anhalter Bahnhof

Ein historischer Audiowalk

In der Geschichte des Anhalter Bahnhofs in Berlin spiegeln sich über 180 Jahre Stadt-, Landes- und Europageschichte. Zwischen 1841 und 1952 war der Bahnhof Knotenpunkt für Reisen von und nach Berlin. Damals wie heute steht der Bahnhof in Verbindung mit den Entwicklungen des urbanen Lebens seiner Umgebung.

Der historisch fundierte Audiowalk stellt in 15 aufeinanderfolgenden Kapiteln die Geschichte des Anhalter Bahnhofs aus der Perspektive von imaginären Figuren dar, die von der Planung über den Bau bis zur Gegenwart die Veränderungen des Bahnhofs erlebt haben könnten. Die Geschichten erzählen vom Bedeutungsgewinn und -verlust eines Ortes, der zu einem Berliner Mythos wurde.

->> Hier geht es zur Webseite

Ein Projekt des FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museums: Birthe Freymann (Idee, Recherche und Texte), Verena Pfeiffer-Kloss (Konzept- und Projektbegleitung), Fabian Hickethier, Jurij Hickethier /BAR PACIFICO GESTALTUNG UND PROZESSE (Gestaltung).

AIDS: Nicht durch eine Mauer zu stoppen. AIDS-Aktivismus in Ost-Berlin - Ein Audiowalk

Von Lotte Tha und Adrian Lehne

Auch in der DDR gab es HIV/AIDS, aber wie gingen Staat, Gesellschaft und Betroffene damit um? Mit dem Fahrrad wollen wir Schauplätze des AIDS-Aktivismus und Treffpunkte einer erstarken­den LSBTI* Bewegung in Friedrichs­hain und Prenzlauer Berg erkunden. Ob schwul-lesbische Oppositions­gruppen in den Achtzigern oder kurz nach der Wende ge­grün­dete Selbst­hilfe-Vereine – Aktivist*innen klärten auf, stellten Forde­rungen und unter­stützten sich gegen­seitig. Dieser Audiowalk erzählt von ihrem Engage­ment vor und nach der Wende, der staat­lichen Präventions­strategie und prakti­schen Fragen des Safer Sex.

Der Audiowalk von Lotte Tha und Adrian Lehne ist für das Schwule Musuem und in Kooperation mit dem Bezirksmuseum Pankow und dem FHXB Museum entstanden. Der Rundgang ist über die Berlin History App zugänlich.

Weitere Informationen

 

Denkmalverdacht – Ein Audiowalk

von Joel Vogel & Vincent Bababoutilabo

Im Jahr 2021 intervenierte das Projekt „Denkmalverdacht – Eine kollaborative Inventur“ von Die Exponauten. Ausstellungen et cetera in die Dauerausstellung „Ortsgespräche – Ferngespräche – Ortsgeschichten“ des FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museums. Das Projekt recherchierte sämtliche Denkmale im Bezirk und regte mit Rundgängen eine Debatte über Monumente und Ehrungen im Stadtraum an.

Joel Vogel und Vincent Bababoutilabo tragen diese Idee mit einem Audioprojekt weiter. Es führt uns in den Kreuzberger Stadtraum und wirft Schlaglichter auf Denkmäler und das Erinnern. Welche Geschichten werden in Stein gemeißelt? An wen wird erinnert? Welche Perspektiven werden in den Mittelpunkt gerückt? Welche Erinnerungen werden ausgeblendet? Wie erkämpfen wir Erinnerung für diese, unsere Geschichten in der Stadt?

Der Audiowalk lädt dazu ein, die Erinnerungskultur und sich selbst in Bewegung zu setzen.

Den Audiowalk können Sie hier streamen oder herunterladen.

Startpunkt: FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum, Adalbertstr. 95A, 10999 Berlin.
Dauer: 27 min.

Stadtspaziergang durch das revolutionäre Friedrichshain

mit Stefan Zollhauser

Warum gingen zum Ende des Ersten Weltkriegs Hunderttausende auf die Straße? Welche Zukunft erstrebten Luxemburg und Liebknecht? Und ist die Revolution wirklich gescheitert?

Ein wenig vergessen schlummert die Revolution 1918/19 bisher in unserem historischen Unterbewusstsein. Am Ende des Ersten Weltkriegs prallten Interessen und Visionen von Arbeiterschaft und Bürgertum heftig aufeinander. Im Spannungsverhältnis von Bewahren und Erneuern, friedlichen Protesten und (konter)revolutionärer Gewalt entstand eine neue demokratische Ordnung. Welche Wünsche, Ängste und Hoffnungen verbanden die Menschen mit der Revolution und wie traten sie für ihre politischen Überzeugungen ein? Welche Fragen sind heute unverändert aktuell? Auf der Suche nach Antworten werden wir auch die sehr unterschiedliche Erinnerung in den beiden deutschen Staaten thematisieren.

Der Stadtspaziergang beginnt an der Ecke Barnimstraße/Weinstraße und endet etwa 2 Stunden später in der Singerstraße.

Für Gruppen bis zu 25 Personen, 11 € pro Person

Buchung unter  ZollhauserSweb.REMOVE-THIS.de

 

Stefan Zollhauser ist Historiker und Medienpädagoge. Er hält sich gerne stundenlang in Berliner Archiven auf, wo er vor allem dem Alltag gewöhnlicher Leute auf die Spur geht und manche Abgründigkeiten entdeckt. Sein angesammeltes Wissen teilt er am Liebsten auf seinen dialogischen Stadtspaziergängen.

www.berliner-spurensuche.de

Am Grundstein der Demokratie

Die Revolution 1848 und der Friedhof der Märzgefallenen

 
Öffnungszeiten

Ab 10.6. ist der Friedhof der Märzgefallenen wieder regulär geöffnet: Montag bis Sonntag: 10-18 Uhr
Der Ausstellungscontainer bleibt geschlossen.

Die Teamer sind als Live-Speaker vor Ort und geben Auskunft über die Geschichte des Friedhofs:
März-Oktober: Jeden Samstag 14-18 Uhr und jeden Sonntag 10-18 Uhr
November-Februar: Jeden 2. Sonntag 12-16 Uhr
Eine Besichtigung des Friedhofs und der Ausstellung mit Gehhilfen, Rollstühlen oder Kinderwagen ist möglich. Allerdings können wir derzeit noch keine Angebote für hör- und sehbehinderte Besucher anbieten. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Aktuelle Information finden Sie auf der Homepage des Friedhofs der Märzgefallenen.

Mit Informationen über die Biografien der dort beigesetzten Opfer der Märzrevolution 1848 und der Novemberrevolution 1918.

Die Bedeutung des Friedhofs der Märzgefallenen im Volkspark Friedrichshain für die deutsche Demokratiegeschichte ist ebenso groß wie die der Bundesfestung Rastatt und der Frankfurter Paulskirche – trotzdem kennen ihn nur wenige. Seit Ende Mai 2011 erinnert dort eine Ausstellung zur Berliner Märzrevolution von 1848 und zur Geschichte des Friedhofs an den Kampf der Berliner/innen um Demokratie und Freiheit.

Von der Mainzer Straße 1990 bis zur Rigaer Straße heute

Kieztour durch 30 Jahre Friedrichshain – eine Führung zu den wichtigsten Brennpunkten der Alternativen Szene der 1990er Jahre und der Gegenwart. Die Führung beginnt auf dem RAW-Gelände, führt über die Simon-Dach-Straße, den Boxhagener Platz, die Mainzer Straße, durch die Silvio-Meier-Straße zur Rigaer Straße und endet am "Dorfplatz" (Kreuzung Rigaer Straße/Liebigstraße). Der Zeitzeuge Andreas Winter, der als zugewanderter Kreuzberger seit dem 14. November 1989 in Friedrichshain lebt, liebt und arbeitet, erzählt über seine Erlebnisse als Sprecher der Mainzer Straße, als Zeitzeuge der Ermordung von Silvio Meier, als Hausbesetzer der L16, als Bezirksverordneter, der sich für die besetzten Häuser einsetzt und als Anwohner des Gefahrengebiets Rigaer Straße im traditionell widerständigen Friedrichshainer Nordkiez.

Die Tour beginnt an der Kreuzung Warschauer/Revaler Straße vor der Sparkasse und dauert ca. 129 Minuten.

Diese Tour können Sie als Gruppe mit bis zu 25 Teilnehmer*innen buchen.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: apwgmx.REMOVE-THIS.info

Hausbesetzer und 1. Mai in Kreuzberg

Stadtrundgang mit Karsten Hemmerling

Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs beschloss der Westberliner Senat das erste Stadtsanierungsprogramm 1963. Besonders die Gegend um das Kottbusser Tor war von den Plänen betroffen. U.a. sollte am Oranienplatz ein Autobahnkreuz errichtet werden, um den Verkehrsfluss zum historischen Berliner Stadtzentrum in Ostberlin zu verbessern. Dabei waren diese Pläne schon durch den Berliner Mauerbau 1961, der die deutsche Teilung im wahrsten Sinne des Wortes zementierte, obsolet geworden. Das Sanierungsprogramm geriet auch deswegen in Verruf, weil in erster Linie Abriss und Neubau ohne Rücksicht auf die bis dahin gewachsenen sozialen Strukturen geplant wurden. Hinzu kamen die Immobilienspekulanten, die auch mit illegalen Methoden die Alteinwohner*innen aus den Häusern schnell vertreiben wollten, um die staatlichen Fördergelder für Neubauten-, und nach ihrer schnellen Fertigstellung deutlich höhere Mieten, einnehmen zu können. Doch alle hatten nicht mit dem Widerstand der Kreuzberger*innen gerechnet, die erfolgreich in harten Kämpfen ihre Mitspracherechte einforderten und Kreuzberg bis heute zu einem der vielfältigsten und lebendigsten Berliner Bezirke machten. Erfahren Sie hier ihre Geschichte!

Karsten Hemmerling arbeitet seit 2003 als Berliner Stadtführer, der leidenschaftlich die Geschichte und das Leben der ´kleinen Leute´ vermittelt. Sein Motto: Jede(r) kann Geschichte schreiben!

Startpunkt: Nahe U-Bhf Kottbusser Tor
Dauer: 2 Stunden empfohlen
Weitere Informationen zu dieser und weiteren Touren unter https://www.sightseeing-tour-berlin.de/
Anmeldung unter infosightseeing-tour-berlin.REMOVE-THIS.de"

 

Gentrifizierung in Kreuzberg: Wie aus dem Wrangel- der Bizimkiez wurde

Stadtrundgang mit Karsten Hemmerling

Kreuzberg ist seit der deutschen Einheit starken Veränderungen ausgesetzt: Der Wechsel von einem armen Westberliner Randbezirk  zum attraktiv gelegenen Innenstadtgebiet am Fluss Spree und dem Landwehrkanal zieht Investoren wie auch potentiell neue einkommensstarke Bewohner und Bewohnerinnen an. Das führt oft zu Konflikten mit den alteingesessenen ärmeren Kreuzbergern und Kreuzbergerinnen, die auf Grund der steigenden Mietpreise ihr Zuhause zu verlieren drohen.

Dabei ist die kulturelle Vielfalt und soziale Infrastruktur Kreuzbergs teilweise direkt auf ihre (Häuser-) Kämpfe in den 1980er Jahren zurückzuführen, die den Bezirk vor einer radikalen Häuserabrisswelle bewahrt haben. Zwischen den neuen und alten Bewohnern und Bewohnerinnen bewegen sich die Besucher*innen Berlins, die einerseits als wirtschaftlicher Motor sehr erwünscht sind, andererseits als Konkurrenz um den knappen Wohnraum gesehen werden. Entdecken Sie die aktuellen Widersprüche und Schönheiten Kreuzbergs bei dieser Tour.

Karsten Hemmerling arbeitet seit 2003 als Berliner Stadtführer, der leidenschaftlich die Geschichte und das Leben der ´kleinen Leute´ vermittelt. Sein Motto: Jede(r) kann Geschichte schreiben!

Startpunkt: Nahe U-Bhf Schlesisches Tor
Dauer: 2 Stunden empfohlen
Weitere Informationen zu dieser und weiteren Touren unter https://www.sightseeing-tour-berlin.de/
Anmeldung unter infosightseeing-tour-berlin.REMOVE-THIS.de