Öffnungszeiten

Ausstellungen

Di–Fr 12:00–18:00 Uhr
Sa–So 10:00–18:00 Uhr
Eintritt frei

Archiv

Di und Mi 10:00–16:00 Uhr
Do 12:00–18:00 Uhr

Büro

Di–Fr 9:00–15:00 Uhr

Anfahrt

FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstraße 95A
10999 Berlin-Kreuzberg
U-Bahn Kottbusser Tor (U1, U8), Bus M29, 140

So finden Sie uns:

https://goo.gl/maps/vu8x9AQBR762

Barrierefreiheit

Rollstuhlgerechter Zugang zu allen Ausstellungen, zum Archiv und der Veranstaltungsetage. Eine barrierefreie Toilette befindet sich im Untergeschoss des Museums.  Für die Nutzung können Sie einen Schlüssel im Buchladen des Museums (Hochparterre) entleihen.

Vermietung

Die Dachetage des Friedrichshain-Kreuzberg Museums kann für Seminare, Vorträge, Workshops und Filmvorführungen gemietet werden.

Anfragen bitte spätestens 4 Wochen vor dem Wunschtermin an Herrn Jansen:
Tel. +49 30 50 58 52 46 oder vermietungfhxb-museum.REMOVE-THIS.de

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Hier finden Sie eine Liste unserer Veröffentlichungen.

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Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
Fachbereich Kultur und Geschichte

FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstraße 95A
10999 Berlin-Kreuzberg
Tel. +49 30 50 58 52 33
Fax +49 30 50 58 52 58
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Museumstouren

Die Museumstouren können Sie als Gruppe mit bis zu 25 Teilnehmer*innen buchen.
Kosten pro Gruppe: 75 Euro
Anmeldung unter infofhxb-museum.REMOVE-THIS.de

Stadtspaziergang durch das revolutionäre Friedrichshain

mit Stefan Zollhauser

Warum gingen zum Ende des Ersten Weltkriegs Hunderttausende auf die Straße? Welche Zukunft erstrebten Luxemburg und Liebknecht? Und ist die Revolution wirklich gescheitert?

Ein wenig vergessen schlummert die Revolution 1918/19 bisher in unserem historischen Unterbewusstsein. Am Ende des Ersten Weltkriegs prallten Interessen und Visionen von Arbeiterschaft und Bürgertum heftig aufeinander. Im Spannungsverhältnis von Bewahren und Erneuern, friedlichen Protesten und (konter)revolutionärer Gewalt entstand eine neue demokratische Ordnung. Welche Wünsche, Ängste und Hoffnungen verbanden die Menschen mit der Revolution und wie traten sie für ihre politischen Überzeugungen ein? Welche Fragen sind heute unverändert aktuell? Auf der Suche nach Antworten werden wir auch die sehr unterschiedliche Erinnerung in den beiden deutschen Staaten thematisieren.

Der Stadtspaziergang beginnt an der Ecke Barnimstraße/Weinstraße und endet etwa 2 Stunden später in der Singerstraße.

 

8. Dezember 2018, 15:00-17:00 Uhr

Der Stadtspaziergang ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten unter: 

n.j.maierfhxb-museum.REMOVE-THIS.de

 

Weitere Termine 2019

12. Januar 2019, 14:00-16:00 Uhr 

2. Februar 2019, 11:00-13:00 Uhr

2. März 2019, 14:00-16:00 Uhr

 

Stefan Zollhauser ist Historiker und Medienpädagoge. Er hält sich gerne stundenlang in Berliner Archiven auf, wo er vor allem dem Alltag gewöhnlicher Leute auf die Spur geht und manche Abgründigkeiten entdeckt. Sein angesammeltes Wissen teilt er am Liebsten auf seinen dialogischen Stadtspaziergängen.

X-Berg-Tag

Sieben Berliner*innen, Wafaa, Nadja, Alpaslan, Zehra, Nina, Munieb und Dennis laden Schulklassen und Gruppen zu einer Reise nach "Klein-Istanbul" in Berlin ein.
Inbegriffen sind u.a. ein Besuch des Friedrichshain-Kreuzberg Museums, einer Kreuzberger Moschee und ein Spaziergang durch den Kiez. 
Optional besteht die Möglichkeit im Anschluss an die Tour ein gemeinsames Mittagessen in einem türkischen Restaurant einzunehmen. 

Der X-Berg-Tag kostet bis max. 25 Personen 150,00 Euro zuzüglich 7,00 Euro pro Person für das Mittagessen.

Fremdsprachige (Arabisch, Englisch, Türkisch, Spanisch) X-Berg-Tage kosten 160,00 Euro. 

Buchung bei Nina Aretz:

E-Mail: xbergtagfhxb-museum.REMOVE-THIS.de
Homepage: www.xberg-tag.de

 

Einen Artikel zum X-Berg-Tag von Waltraud Schwab aus der taz vom 2.11.2006 finden Sie hier.

Historische Stadtführungen

Gentrifizierung in Kreuzberg: Wie aus dem Wrangel- der Bizimkiez wurde

Kreuzberg ist seit der deutschen Einheit starken Veränderungen ausgesetzt: Der Wechsel von einem armen Westberliner Randbezirk  zum attraktiv gelegenen Innenstadtgebiet am Fluss Spree und dem Landwehrkanal zieht Investoren wie auch potentiell neue einkommensstarke Bewohner und Bewohnerinnen an. Das führt oft zu Konflikten mit den alteingesessenen ärmeren Kreuzbergern und Kreuzbergerinnen, die auf Grund der steigenden Mietpreise ihr Zuhause zu verlieren drohen.

Dabei ist die kulturelle Vielfalt und soziale Infrastruktur Kreuzbergs teilweise direkt auf ihre (Häuser-) Kämpfe in den 1980er Jahren zurückzuführen, die den Bezirk vor einer radikalen Häuserabrisswelle bewahrt haben. Zwischen den neuen und alten Bewohnern und Bewohnerinnen bewegen sich die Besucher*innen Berlins, die einerseits als wirtschaftlicher Motor sehr erwünscht sind, andererseits als Konkurrenz um den knappen Wohnraum gesehen werden.

Entdecken Sie die aktuellen Widersprüche und Schönheiten Kreuzbergs bei dieser Tour mit Karsten Hemmerling.

Startpunkt: Vor dem Eingang des U1-Bahnhofs Schlesisches Tor
Dauer: 2-2,5 Std.

Die Touren können Sie als Gruppe mit bis zu 30 Teilnehmer*innen buchen.

Notwendige Betreuungspersonen dürfen gratis teilnehmen.

Kosten bis 20 P.: 119 € jede weitere P. 8 €/6€ 

Anmeldung unter

infosightseeing-tour-berlin.REMOVE-THIS.de

 

Hausbesetzer und 1. Mai in Kreuzberg

Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs beschloss der Westberliner Senat das erste Stadtsanierungsprogramm 1963. Besonders die Gegend um das Kottbusser Tor war von den Plänen betroffen. U.a. sollte am Oranienplatz ein Autobahnkreuz errichtet werden, um den Verkehrsfluss zum historischen Berliner Stadtzentrum in Ostberlin zu verbessern. Dabei waren diese Pläne schon durch den Berliner Mauerbau 1961, der die deutsche Teilung im wahrsten Sinne des Wortes zementierte, obsolet geworden. Das Sanierungsprogramm geriet auch deswegen in Verruf, weil in erster Linie Abriss und Neubau ohne Rücksicht auf die bis dahin gewachsenen sozialen Strukturen geplant wurden. Hinzu kamen die Immobilienspekulanten, die auch mit illegalen Methoden die Alteinwohner*innen aus den Häusern schnell vertreiben wollten, um die staatlichen Fördergelder für Neubauten-, und nach ihrer schnellen Fertigstellung deutlich höhere Mieten, einnehmen zu können. Doch alle hatten nicht mit dem Widerstand der Kreuzberger*innen gerechnet, die erfolgreich in harten Kämpfen ihre Mitspracherechte einforderten und Kreuzberg bis heute zu einem der vielfältigsten und lebendigsten Berliner Bezirke machten. Erfahren Sie hier ihre Geschichte!

Führung mit Karsten Hemmerling

Startpunkt: Vorm Café „Südblock“, Admiralstr. 1-2, U 1/8 Kottbusser Tor
Dauer: 2-2,5 Std.

Die Touren können Sie als Gruppe mit bis zu 30 Teilnehmer*innen buchen.

Kosten bis 20 P.: 119 € jede weitere P. 8 €/6€ 

Notwendige Betreuungspersonen dürfen gratis teilnehmen.

Anmeldung unter

infosightseeing-tour-berlin.REMOVE-THIS.de

 

Von der Mainzer Straße 1990 bis zur Rigaer Straße 2018

Kieztour durch 28 Jahre Friedrichshain – eine Führung zu den wichtigsten Brennpunkten der Alternativen Szene der 1990er Jahre und der Gegenwart. Die Führung beginnt auf dem RAW-Gelände, führt über die Simon-Dach-Straße, den Boxhagener Platz, die Mainzer Straße, durch die Silvio-Meier-Straße zur Rigaer Straße und endet am "Dorfplatz" (Kreuzung Rigaer Straße/Liebigstraße). Der Zeitzeuge Andreas Winter, der als zugewanderter Kreuzberger seit dem 14. November 1989 in Friedrichshain lebt, liebt und arbeitet, erzählt über seine Erlebnisse als Sprecher der Mainzer Straße, als Zeitzeuge der Ermordung von Silvio Meier, als Hausbesetzer der L16, als Bezirksverordneter, der sich für die besetzten Häuser einsetzt und als Anwohner des Gefahrengebiets Rigaer Straße.

Die Tour beginnt an der Kreuzung Warschauer/Revaler Straße vor der Sparkasse und dauert ca. 129 Minuten.

Diese Tour können Sie als Gruppe mit bis zu 25 Teilnehmer*innen buchen.

Kosten pro Gruppe: 75 Euro

Anmeldung unter fuehrungenfhxb-museum.REMOVE-THIS.de

Theodor Fontane in Kreuzberg

Im ehemaligen Diakonissenhaus Bethanien am Mariannenplatz 2 befindet sich die sogenannte Fontane-Apotheke. Als Theodor Fontane hier 1848 seine Stelle als „Giftmischer“ antrat, pfiffen dem Apotheker auf dem Köpenicker Feld die Kugeln um die Ohren. Aber im Bethanien herrschte Ruhe, und der Dichter genoss sein letztes Jahr als (schreibender) Apotheker zwischen den frommen Diakonissen und ihren Patienten.

Vortrag in der ehemaligen Apotheke mit Michael Dewey.

Diesen Vortrag können Sie als Gruppe mit bis zu 25 Teilnehmer*innen buchen.
Kosten pro Gruppe: 75 Euro
Anmeldung unter fuehrungenfhxb-museum.REMOVE-THIS.de

Führung auf dem Friedhof der Märzgefallenen in Friedrichshain

Erläuterung der Ausstellung "Am Grundstein der Demokratie" zur Ereignis- und Erinnerungsgeschichte der Friedhofs einschließlich der Biografien der dort beigesetzten Opfer der Märzrevolution 1848 und der Novemberrevolution 1918. 

Außerdem informieren wir über die verschiedenen Bereiche unseres Projektes zur Entwicklung einer nationalen Gedenkstätte "Friedhof der Märzgefallenen": Aufrufe, Kuratorium, Schülerprojekte u.a. partizipatorische Initiativen.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Bei Interesse können wir gerne Termine, z.B. für Gruppen und Schulklassen vereinbaren. Sprechen Sie uns einfach an: 

Telefon: 030-2147 2723
infofriedhof-der-maerzgefallenen.REMOVE-THIS.de
www.friedhof-der-maerzgefallenen.de

 

Friedhof der Märzgefallenen
Ernst-Zinna-Weg / Landsberger Allee
10249 Berlin
Tram M5, M6, M8; Bus 240, 
H Platz der Vereinten Nationen oder Vivantes Klinikum

Weitere Stadtführungen durch Friedrichshain

Empfehlenswerte Führungen durch Friedrichshain bieten Matthias Rau und Olaf Riebe an.