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Die Dachetage des Friedrichshain-Kreuzberg Museums kann für Seminare, Vorträge, Workshops und Filmvorführungen gemietet werden.

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Wir! Eine Weltgemeinschaft?

26. Januar bis 15. Februar 2018

Eine Gruppe internationaler Studentinnen der HTW Berlin des Studienganges Museumsmanagement und - kommunikation hat sich im nohow collective zusammengeschlossen und präsentiert, in Kooperation mit dem FHXB Museum in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg, ihre selbst konzipierte und umgesetzte Themenausstellung:

Was verbindet uns Menschen auf dieser Welt? Haben wir eine gemeinsame Verantwortung als Gemeinschaft? Fördern die Systeme, in denen wir leben, ein friedliches Zusammenleben auf der Erde? Brauchen wir Staaten und Grenzen?

Derzeitige politische Entwicklungen gehen bezüglich ihrer Antworten hierauf weit auseinander. Es gibt Bestrebungen der Abgrenzung und Abschottung, aber auch Bemühungen um Einheit und Solidarität.

In der Ausstellung wird die Idee des Kosmopolitismus als Ausgangspunkt gewählt, verschiedene historische und aktuelle Vorstellungen über ein menschliches Zusammenleben auf der Welt zu beleuchten.

Die Vorstellung von der Welt als Einheit ist uralt und in den unterschiedlichsten Kulturen zu finden. Die Entwicklungsgeschichte dieser Einheitsidee trägt aber auch die Herrschaftsgeschichte Europas in sich und ist mit politischen und wirtschaftlichen Machtbestrebungen verknüpft. Die Auswirkungen dieser Bestrebungen spiegeln sich in den wirtschaftlichen und politischen Systemen wider, die heute unsere Welt regeln. Wie gut kann es diesen Systemen daher gelingen, die Interessen aller Menschen zu vertreten? Wer hat Mitbestimmungsrecht und wer wird ausgeschlossen? Und wo stehen wir als Individuen in dieser Weltgemeinschaft?

Im historischen Teil der Ausstellung geben Zitate verschiedener Weltbürger*innen die Gedanken vergangener Generationen wieder. Aktuelle Verhältnisse auf der Erde werden im zweiten Bereich der Ausstellung durch Karten verdeutlicht. Sie präsentieren unterschiedliche Sichtweisen auf die Welt und zeigen Ungleichheiten auf. Persönliche Geschichten der Menschen aus dem Kiez sowie internationale Stimmen zum Thema WeltGemeinschaft sind durch Interviews im dritten Teil der Ausstellung zu hören. Die drei Bereiche stehen dabei nicht für sich allein, sondern beziehen sich aufeinander und werden durch zeitgenössische künstlerische Positionen bereichert.

Zum Auftakt der Ausstellung luden wir ein, in Kooperationen mit einem Kollektiv aus Duft- und Geruchskünstler*innen des The Scent Club Berlin, eine gemeinschaftliche Geruchsinstallation zu kreieren. Wir baten alle Besucher*innen, zur Eröffnung Gegenstände und Materialien mitzubringen, deren Geruch sie mit Begriffen wie Heimat und Gemeinschaft verbinden. Was riecht für dich wie Heimat? Was erinnert dich an deine Gemeinschaft? Alle Objekte wurden vor Ort in einer gemeinschaftlichen Destillation verarbeitet. So trug jede*r ihren*seinen Teil zu einem ganz einzigartigen Berliner Heimatgeruch bei.
 

Teilnehmende Künstler*innen: Herlambang Bayu Aji, Karlo Andrei Ibarra, Ahmed Ramadan, Christina Werner, Florian T M Zeisig, The Scent Club Berlin.

Leihgeber*innen:  Klaus Schittich - Association of World Citizens Deutschland e. V., Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz, Ibero-Amerikanisches Institut Preußischer Kulturbesitz, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg.

nohow collective: Asya Ahmadkhanova, Irina Olivia Heinze, Annika Lorenz, Chaveli Sifre Riestra, Anne Stabler, Julia Widmayer, Paulina Weiß.

Dozentinnen: Isabel Alvarez, Daniela Bystron, Antje Canzler, Prof. Dr. Susan Kamel, Stefanie Kuhn.