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Blog

Wer weiß etwas über Peter Ursinus?

30. September 2014 - Digitalisierungsprojekte

Michael Dewey

Ich arbeite ehrenamtlich im Archiv des Friedrichshain-Kreuzberg Museums. Genauer gesagt: in dem Teil des Archivs, der sich in den Nebenräumen der Fontane-Apotheke im Bethanien-Gebäude am Mariannenplatz befindet. In diesen Räumen befinden sich vor allem die Akten des Kunstamts Kreuzberg von 1945. Hier kann man verfolgen, wie das Kunstamt das kulturelle Leben im Bezirk Kreuzberg gefördert hat, welche Ausstellungen, Vorträge, Konzerte und Theateraufführungen vom Kunstamt bis zum Jahr 2000 veranstaltet wurden (im Jahr 2000 ging das Kunstamt Kreuzberg im Kulturamt Friedrichshain-Kreuzberg auf). 

In dieser ungeheuren Vielzahl von Unterlagen bin ich auf die Spur eines sehr begabten Fotografen gestoßen: Sein Name ist Peter Ursinus, er wurde 1946 in Berlin geboren und hat in den frühen 1970er Jahren mit dem Kunstamt Kreuzberg zusammengearbeitet. Er fotografierte für das Kunstamt Ausstellungen und das Kunstamt organisierte seinerseits für ihn zwei Einzelausstellungen (1972 und 1974) in der Bibliothek in der Adalbertstraße 2-3. 

In seinem Vorwort für den Katalog der Ausstellung von 1974 schreibt der Dichter Kurt Neuburger: 

„Peter Ursinus streckt sich nicht nach der Decke, die bei ihm immer zu kurz ist, sondern nach Licht, das ihm meist nicht ausreicht, bei den Menschen. Weil er nicht weiß, ob das an ihm oder an den Menschen liegt, macht er rastlos Lichtbilder von Menschen und Dingen, die ihn eigentlich nichts angehen, findet er. Längst wollte er abreisen, wir haben Glück, dass er noch unter uns ist. 

So lebt er zwischen Kisten und Koffern, immer reisefertig. Aber im Neckermann-Katalog findet sich nicht als Reiseziel Alice’s Wunderland, in das Peter fliegen möchte. Alice ist traurig.“

Peter Ursinus war also ein Unbehauster und in den 1970er Jahren verliert sich seine Spur in den Akten des Kunstamts. Wer etwas über ihn weiß, den bitte ich sehr, mir an folgende Adresse zu schreiben: fontaneapotheke(at)fhxb-museum.de

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