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Blog

Südost Express

29. Mai 2014 - Digitalisierungsprojekte

Ulrike Treziak

Zu den großen Schätzen des Archivs des FHXB Museums gehört die Zeitschrift "Südost Express", herausgegeben von der Bürgerinitiative SO36. Die Nullnummer, damals noch ein achtseitiges Faltblatt, erschien im Dezember 1977. Mit der Nummer 141 verabschiedeten sich die Macher*innen im Juli 1990. 

Der SOE, wie die Zeitschrift bald genannt wurde, verstand sich als politisches Sprachrohr der Bewohner*innen von SO36. 1987 erschien ein Sonderheft zum 10. Geburtstag, in dem sich der SOE als "einzige Kreuzberger Stadtteilzeitung von unten" bezeichnet. Inzwischen war die Redaktionsgruppe von vier auf über dreißig Macher*innen angewachsen. Themen waren Stadtentwicklung und Kahlschlagsanierung, Instandbesetzung und Bürgerproteste. Es gibt Berichte von Mieterversammlungen, von Polizeieinsätzen gegen besetzte Häuser aber auch von Straßenfesten und Kunst- und Kulturveranstaltungen der alternativen Szene und natürlich über die Straßenschlachten am 1. Mai 1987.

Viele Titelgeschichten lesen sich zum Teil, als seien sie von heute:

"Die Modernisierung rollt! ... aber wer kann sich morgen noch leisten in Kreuzberg zu wohnen" (April 1978)

"Obdachlos durch Wohnungsnot" (Januar 1979)

"Spekulanten spielen verrückt" (März 1982)

Nach dem Fall der Mauer änderte sich vieles in Kreuzberg – auch beim Südost Express. 

Auf der letzten Seite der letzten Ausgabe heißt es dann lapidar: "Nicht nur die DDR, auch der SOE ist nun ein abgeschlossenes Sammelgebiet. 12,5 Jahre Kreuzberg = 141 SOE-Ausgaben = 15kg Papier"

Und genau das landete dann im Archiv des damaligen Kreuzberg Museums. Zusammen mit 36 Kisten voll Fotografien, die uns Barbara Petersen übergab. Barbara, wir danken Dir noch heute dafür! 

Nun möchten wir den Südost Express digitalisieren und über EUROPEANA allen Interessierten zugänglich machen. Erste Kontakte gab es bereits. Am 5. Mai trafen wir uns beim monatlichen Stammtisch ehemaliger "Südost Expressler" im Morgenland am Görlitzer Bahnhof. Nachdem wir unser Vorhaben vorgestellt haben, stimmten alle sofort zu. Niemand erhebt rechtliche Ansprüche auf die abgedruckten Texte, zumal damals niemand seinen Text persönlich unterzeichnet hat. 

Doch nun beginnt das Problem: Natürlich dürfen und wollen wir die Urheberrechte der Fotograf*innen nicht übergehen. Das wird nicht ganz einfach, weil auch die Fotograf*innen weder in der Bildunterschrift im Südost Express noch auf dem Originalabzug genannt wurden. Wir werden in der nächsten Zeit deshalb alle umfangreich nach den Urheber*innen recherchieren. Eine Liste mit einigen Namen haben wir schon, noch fehlen uns viele Kontaktadressen und weitere Hinweise. Wir bitten alle, die uns dabei helfen können, um Mithilfe. 

Mehr zum Südost Express unter: 

http://www.kreuzberger-chronik.de/chroniken/2002/dezember/geschichte.html

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