Öffnungszeiten

Ausstellungen

Di–Fr 12:00–18:00 Uhr
Sa–So 10:00–18:00 Uhr
Eintritt frei

Archiv

Di und Mi 10:00–16:00 Uhr
Do 12:00–18:00 Uhr

Büro

Di–Fr 9:00–15:00 Uhr

Anfahrt

FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstraße 95A
10999 Berlin-Kreuzberg
U-Bahn Kottbusser Tor (U1, U8), Bus M29, 140

So finden Sie uns:

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Barrierefreiheit

Rollstuhlgerechter Zugang zu allen Ausstellungen, zum Archiv und der Veranstaltungsetage. Eine barrierefreie Toilette befindet sich im Untergeschoss des Museums.  Für die Nutzung können Sie einen Schlüssel im Buchladen des Museums (Hochparterre) entleihen.

Vermietung

Die Dachetage des Friedrichshain-Kreuzberg Museums kann für Seminare, Vorträge, Workshops und Filmvorführungen gemietet werden.

Anfragen bitte spätestens 4 Wochen vor dem Wunschtermin an Herrn Jansen:
Tel. +49 30 50 58 52 46 oder vermietungfhxb-museum.REMOVE-THIS.de

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Fachbereich Kultur und Geschichte

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Bruno Hoffmann: Widerstand – eine ganz normale Entscheidung

Erinnerungen eines Kreuzberger Arbeiters

Jugenderinnerungen eines Kreuzbergers, der seit über 55 Jahren in Schweden lebt. Herausgegeben von Franziska Schmalz.

[...] Inzwischen war es kaum noch möglich, sich einer politischen Stellungnahme zu enthalten. Durch Onkel Eugen und seinen Sohn Gustav kam ich in die Jugendbewegung. Zuerst in den Kommunistischen Jugendverband (12), der im Südosten viele Gruppen hatte. Das Vereinslokal lag in der Wiener Straße, zwischen der Grünauer und der Forster Straße. Hier traf man sich jede Woche, und darüber hinaus wurden Sonntags Fahrten oder Haus-und Hofpropaganda gemacht. Wir gingen dann von Haus zu Haus, wo wir auf den Höfen sangen oder auf andere Art die Aufmerksamkeit der Mieter weckten. Schließlich wurde eine kurze Ansprache gehalten, und danach gingen wir von Tür zu Tür und verkauften unsere Zeitungen oder verteilten Flugblätter. 

Zu dieser Zeit wurde der Freidenkerbund verboten (13), und an einem Abend schrieben wir eine Protestparole dagegen. Jemand hatte die Schlüssel zum Dachboden eines Hauses in der Manteuffelstraße, gegenüber dem Kaufhaus Herti, besorgt. Wir seilten uns an und schrieben mit weißer Farbe in großen Lettern. Unten kam ein Polizeiauto vorbei, das uns jedoch nicht bemerkte. Am anderen Morgen konnte man von der Kottbusser Brücke, vom gegenüberliegenden Kaufhaus und vom Kottbusser Damm unser Werk: "Nieder mit dem Freidenkerverbot", bewundern. [...]

Berlin 2001
ISBN 3-935810-00-8
10 €