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Das Friedrichshain-Kreuzberg Museum hat von November 2013 bis September 2015 eines der von der Senatsverwaltung aus Efre-Mitteln geförderten Projekte „Digitalisierung und IT-Anwendungen von Einrichtungen der Informationsversorgung“ realisiert. Es war eins von zehn Berliner Pilotprojekten.  Öffnet externen Link in neuem Fensterweitere Pilotprojekte 

Im Rahmen dieses Efre-Projektes konnten fünf Sammlungen des FHXB-Museums digitalisiert, beschrieben und zugänglich gemacht werden. Das Projekt trug den Namen DARCHIM. Die größte der Sammlungen zur Stadterneuerung und den sozialen Bewegungen der 1970er bis 1990er Jahren umfasst 3.200 Datensätze mit insgesamt basierend auf ca. 60.000 Digitalisaten.

Durch eine Schenkung der S.T.E.R.N. Gesellschaft für behutsame Stadterneuerung, wurde diese Sammlung durch ca. 10.000 Fotografien ergänzt, die nun zu einem großen Teil ebenfalls digitalisiert und, teilweise frei, zugänglich gemacht werden sollen. 

Die Sammlungen des FHXB Museums sind über die Internetplattformen Öffnet externen Link in neuem Fenstermuseum digital, Öffnet externen Link in neuem FensterDeutsche Digitale Bibliothek und Öffnet externen Link in neuem FensterEUROPEANA zugänglich.

 

neues Digitalisierungsprojekt - "Ansichten der Stadterneuerung"

Im Frühjahr 2015 wurde glücklicherweise das gesamte Fotoarchiv mit Motiven aus Kreuzberg von 1979 bis 1994 von S.T.E.R.N. Gesellschaft für behutsame Stadterneuerung, Berlin an das Friedrichshain-Kreuzberg Museum übergeben. Es handelt sich dabei um einen umfangreichen Bestand, die im Zusam­menhang mit der Internationalen Bauausstellung Berlin 1984 und deren Nachfolgegesellschaft entstan­den ist. Die Aufnahmen wurden im Auftrag der Internationalen Bauausstellung (IBA 84) von deren Mitarbeiter*innen, aber auch von Architekt*innen und externen Stadtplaner*innen gemacht. Es sind etwa 8.800 Dias und 1.200 s/w Abzüge analoger Fotos. Diese fotografische Dokumentation der Prozesse der Stadterneuerung fehlten bisher zur Vervollständigung der Sammlung „Stadterneuerung und soziale Bewegungen in Kreuzberg, 1970 bis 1990“. Dieser Schatz wird nun digitalisiert, erfasst und wird ab Herbst/ Winter 2016 über die Internetplattformen „museum digital“, „Deutschen Digitale Bibliothek“ und  „EUROPEANA“ online zugänglich sein. Ermöglichst wird dies durch eine Zuwendung des Land Berlins/Senatsverwaltung für kulturelle Angelegenheiten.

Die Sammlung zeigt die Entwicklung des Sanierungsgebietes in Kreuzberg vor, während und nach der Stadtsanierung  und –erneuerung von den späten 1970er bis in die frühen 1990er Jahre. Zu sehen sind Straßenschluchten, Plätze, Wohnhäuser, Fassaden, Geschäfte, Fabrikgebäude, Hauseingänge, Zufahrten, Brandwände und Baulücken. Alt- und Neubauten; Schulen, Kindertagesstätten, Kultur- und Freizeiteinrichtungen; Gesamtaufnahmen und Detail-Ansichten; Aufnahmen vom täglichen Leben, Menschen bei der Arbeit, auf Festen und Märkten; graue Hinterhöfe und Hofbegrünungen; Parks und Brachen; Fotos von Sanierungsmaßnahmen durch Baufirmen und in Selbsthilfe der Bewohner*innen und auch vom Verlauf der Berliner Mauer auf dem Gebiet von Kreuzberg vor und nach dem November 1989.

Serien mit Aufnahmen von Fassaden zeigen jede Straße im Sanierungsgebiet Haus für Haus – meist während und nach der Erneuerung. Damit wird ein Stück Ortsgeschichte  dokumentiert, das an keiner anderen Stelle so umfangreich auffindbar ist und ohne eine archivarische Aufbereitung und Bestandserhaltung unwiederbringlich verloren gehen würde.

xxxx Einer von 371 Diakästen aus dem S.T.E.R.N.-Nachlass
Einer von 371 Diakästen aus dem S.T.E.R.N.-Nachlass
xxxx Diapositive mit Abbildungen aus Kreuzberg, 1979 bis 1994
Diapositive mit Abbildungen aus Kreuzberg, 1979 bis 1994
xxxx Diapositiv aus der Sammlung, Heinrichplatz 1980
Diapositiv aus der Sammlung, Heinrichplatz 1980
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