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Das Friedrichshain-Kreuzberg Museum hat von November 2013 bis September 2015 eines der von der Senatsverwaltung aus Efre-Mitteln geförderten Projekte „Digitalisierung und IT-Anwendungen von Einrichtungen der Informationsversorgung“ realisiert. Es war eins von zehn Berliner Pilotprojekten.  Öffnet externen Link in neuem Fensterweitere Pilotprojekte 

Im Rahmen dieses Efre-Projektes konnten fünf Sammlungen des FHXB-Museums digitalisiert, beschrieben und zugänglich gemacht werden. Das Projekt trug den Namen DARCHIM. Die größte der Sammlungen zur Stadterneuerung und den sozialen Bewegungen der 1970er bis 1990er Jahren umfasst 3.200 Datensätze mit insgesamt basierend auf ca. 60.000 Digitalisaten.

Durch eine Schenkung der S.T.E.R.N. Gesellschaft für behutsame Stadterneuerung, wurde diese Sammlung durch ca. 10.000 Fotografien ergänzt, die nun zu einem großen Teil ebenfalls digitalisiert und, teilweise frei, zugänglich gemacht werden sollen. 

Die Sammlungen des FHXB Museums sind über die Internetplattformen Öffnet externen Link in neuem Fenstermuseum digital, Öffnet externen Link in neuem FensterDeutsche Digitale Bibliothek und Öffnet externen Link in neuem FensterEUROPEANA zugänglich.

 

Führung durch das 3D-Labor der TU-Berlin

Führung durch das 3D-Labor der TU-Berlin
Führungs durch das 3D-Labor der TU-Berlin
Präsentation von 3D-Drucken
Präsentation von 3D-Drucken
Sonja Schaefer mit 3D-Druck von Herkules
Sonja Schaefer mit 3D-Druck von Herkules aus dem Teesalon des Berliner Stadtschlosses

Jana Braun

Im Anschluss an den Projektbegleitenden Ausschuss (PBA), bekamen wir die Gelegenheit gemeinsam mit Joachim Weinhold das 3D-Labor der Technischen Universität Berlin zu besuchen und Einblicke in deren Digitalisierungsprojekt THEMSE-3D zu erhalten. Im Rahmen dieses Projekts werden 3D-Technologien für Berliner Museen erprobt.

Gemeinsam mit dem Berliner Stadtmuseum, der Zitadelle Spandau, dem Museum Neukölln und der Gipsformerei der Staatlichen Museen zu Berlin werden Anwendungen für den Einsatz von unterschiedlichen 3D-Technologien zur Unterstützung der wissenschaftlichen Museumsarbeit und der Ausstellungspräsentation entwickelt.

Die Gipsformerei besitzt zum Beispiel eine große Sammlung von bis zu 100 Jahre alten Gipsabgüssen von Exponaten aus Berliner Museen, deren Originale teilweise verschollen, beschädigt oder unvollständig sind. Mit Hilfe des 3D-Scan- und 3D-Druckverfahrens können nun von Originalen und Abgüssen digitale und reale 3D-Modelle erstellt werden. Eines dieser Exponate ist beispielweise die Figur des Herkules aus dem Teesalon des Berliner Stadtschlosses. 

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